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 Lagerfeuerplatz

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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Sa Apr 03, 2010 7:45 pm

Naima saß die gesamte Zeit da, schaute Riley und der hübschen Jamie zu, wie sie redeten und lachten, redeten und lachten...
Ohnmächtig und eiskalt blickte sie stumm auf das Feuer, ihr Blick galt niemanden, und keiner der hier anwesenden würde ihn zu deuten wissen. Böse und überhaupt nicht freundlich würde man sagen - doch es war eher verträumt.
Ein kleines, verträumtes Mädchen...
Und ehe sie wieder aus ihren Gedanken herausfand, waren auch schon Amber und Slade da. Sie wollten Rostern, so viel hatte sie letztendlich auch mitbekommen.
Sie nahm sich einen der Stöcke, tat sich aber schwer damit ihn ordentlich an zuspitzen. Immer und immer weder rutschte sie ab, und ehe sie sich doch versah traf die Klinge den Finger des Mädchens und das satte, rote Blut ran an ihrem Handgelenk herunter. Panisch und voller Angst blickte sie umher...bis ihr schlecht wurde. Naima konnte kein Blut sehen, sie wendete ihr vernarbtes Gesicht ab und schaute weg. Doch ihr wurde immer schlechter, sodass sie hinten über umkippte und wie in Trance war.

Es war zu schön. Bunte Lichter, Farben, wie Schmetterlinge.
Wie es wohl war...das Sterben? Genauso wie die Ohnmacht?

[schneidet sich, wird ohnmächtig]
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Sa Apr 03, 2010 8:31 pm

Amber wollte gerade ihren Mut zusammen nehmen und die erste Frage stellen, damit sie nicht gleich befragt werden konnte, da sah sie, wie Naima nach hinten kippte.

Oh nein...Naima.

rief sie und schnellte zu ihr. Wahrscheinlich war sie ohnmächtig. Sie sah wie sehr ihr Finger blutete. Zufällig hatte sie sich, als sie im Haus ihre Wunden gesäubert hatte mehrere Taschentücher eingesteckt. Amber holte sie raus und drückte sie sogleich auf die Schnittwunde.

Könnte mir vielleicht mal jemand helfen?

sagte sie zur Gruppe.
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Slade

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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Sa Apr 03, 2010 8:37 pm

Dadurch das sich Amber die Hände aufgeschürft hatte nahm sie sein Angebot an. Er schnitze ihren Stock, villeicht gab er sich mehr Mühe aber der zweite Stock sah besser aus als der erste. Riley spielte und sang auf seiner Gitarre. Er beherrschte sein Handwerk und er fand das es alles gut zur Atmosphäre passte. Als Amber wieder kam, mit einem Pflaster auf dem Knie gab er ihr Stock. Er selbst machte sich daran sich etwas zu Essen zuzubereiten.

Riley schlug vor das man ein Kennenlernspiel machen sollte. Naja, warum nicht. So konnte man die anderen auf jedenfall besser kennenlernen. Nur hoffte er das es nicht zu einer peinlichen Situation wie im Wald kommen würde.

Ich find die Idee gut. Hat jemand Lust anzufan.........

Er stoppte. Naima die immernoch schweigsam dasaß und sich auch daran gemacht hatte einen Stock zuschnitzen, fiel aus heiterem Himmel um. Was war den passiert? Bis jetzte sah sie doch normal aus. Amber war schon aufgesprungen und jetzt sah auch er das sich Naima beim schnitzen in den Finger geschnitten hatte.Er sprang um Amber zuhelfen.
Da Amber sich schon um den Finger kümmerte hob er Naimas Beine in die Luft damit das Blut zurücklaufen konnte.
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Sa Apr 03, 2010 9:08 pm

Im nächsten Moment kam auch schon der Blonde um ihr zu helfen. Er hob Naimas Beine hoch. Gut.
Amber nahm kurz das Taschentuch von der Wunde. Es hatte aufgehört zu bluten, denn sie war nicht sehr tief gewesen.
Was sollten sie jetzt mit ihr machen?

Ich denke wir sollten sie ins Haus bringen. Oder was denkt ihr?

Auch wenn sie Naima bis jetzt nicht so gut kennengelernt hatte, wollte Amber ihr unbedingt helfen.
Das war nun die echte Amber.
Denn früher setzte sie sich gern für andere ein. Egal was war. Sie fühlte sich einfach verantwortlich dafür.
Aber jetzt durfte sie keinen weiteren Gedanken darüber verschwenden.
Es war wichtiger sich jetzt um Naima zu kümmern.

Normalerweise müsste sie schon längst aufgewacht sein, dachte sie. Es war immerhin keine sehr tiefe Wunde gewesen.
Aber wenn man natürlich kein Blut sehen kann, ist es schon etwas anderes. Wahrscheinlich konnte Naima keins sehen und wurde dann nachdem es anfing zu bluten ohnmächtig.

Amber schaute zu ihm (sie ärgert sich immer noch, dass sie seinen Namen nicht kannte).
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   So Apr 04, 2010 11:41 am

Nur am Rande hatte Jamie mitbekommen, dass Naima plötzlich nach hinten abkippte. Überrascht schaute sie zu dem Mädchen rüber. Amber und Slade waren schon aufgesprungen und kümmerten sich notdürftig um sie. Als Amber fragte ob man Naima nicht ins Haus bringen sollte stand auch Jamie auf. Sie betrachtete das blasse am Boden liegende Mädchen. Eigentlich müsste sie schon wieder aufgewacht sein.

Nein, lasst sie lieber hier. Sie wird sicher gleich wieder wach. Nur ihr Kreislauf muss erst mal wieder in Schwung kommen. Am besten wir bringen sie in die stabile Seitenlage.

Dank ihrer Ausbildung zur Rettungsschwimmerin hatte sie Erfahrung mit erster Hilfe. Im Sommer hatte Jamie schon viele Teenager wieder ins Hier und Jetzt gebracht, die durch zu viel Sonne zusammengeklappt waren.
Mit geübten Handgriffen legte sie Naima in die richtige Position. Nun konnte es nur noch Sekunden dauern, bis das Mädchen wieder aufwachte.

Bei den ersten Anzeichen, dass die Brünette die Augen öffnen würde setzte sich Jamie wieder auf den Baumstamm auf dem sie zuvor saß. Sicherlich war es dem stillen Mädchen unangenehm, wenn so viele um es herum standen. Amber und Slade würden bestimmt noch sicher gehen, dass es ihr gut ging.

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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   So Apr 04, 2010 1:45 pm

Er wusste das er in Sachen Erster Hilfe nicht unbedingt ein Experte war.
Darum war Slade auch ganz glücklich als Jamie ihm und Amber half.
Sie legte Naima in eine stabile Seitenlage. Es sah alles sehr geübt aus und
daraus schließ er das sie es nicht das erste Mal tat. Er hoffte das Naima
schnell wieder aufwachen würde. Nichts hasste er mehr als wenn er tatenlos
bei Jemanden stand der Hilfe brauchte. Er malte sich Sachen aus die er am
liebsten sofort wieder vergessen hätte. Was wäre wenn sie nicht mehr
aufwachen sollte? Was wollten sie dann tuen?
Schnell zwang er sich diese düsteren Gedanken loszuwerden.
Er wusste das ihm und auch Naima nicht weiter bringen würde. Aber müsste
sie nicht schon wieder längst aufgewacht sein?!

Warum wacht sie nicht auf? Sie liegt schon so seit einigen Minuten? Kann man noch irgendetwas tuen?
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   So Apr 04, 2010 10:40 pm

Er hatte sein Gitarrensolo beendet. Vielleicht würde er dann noch einmal anstimmen zu einem kleinen Auflockerungssong wie "Row your boat", da konnten wenigstens alle mitsingen.
Während er gerade dabei war sich nach einem Stock um zu sehen, der seinen Ansprüchen würdig war und dem er in seiner unendlichen Gnade erlauben würde sein Würstchen braten zu dürfen.

Amber und Slade reagierten auf sein Vorstellungsspiel, doch bevor es anlaufen konnte, kippte Naima um.

Na klasse, die ganze Zeit sagt sie nichts, und um sich dann wieder in den Vordergrund zu rücken kippt sie um. Wow.
Aber wenn sie so eine Show braucht, bitte!


Hinter seinen sarkastischen Gedanken verbarg er viel, auch Dinge die er sich selbst nicht eingestehen konnte.
Alle stürmten herbei um ihr zu helfen, doch viele Köche verderben den Brei, sein eingreifen wäre sinnlos gewesen.
Mit einem skeptischen BLick beobachtete er die anderen. Amber und Slade schienen ernsthaft besorgt, Jamie routiniert.
Wenn sie in solchen Dingen Ahnung hatte war esüberlegenswert sich einmal von ihr retten zu lassen.

Die Sorge der anderen teilte er zwar, doch er hätte adas nie gezeigt. Wie hieß es?
Ein Junge zeigt keine Gefühle, Riley! So hatte John es ihm eingetrichtert. Wie er ihn hasste...

Er würde abwarten was passierte und hoffen das sie bald in ihre Festtagsstimmung wieder fanden.
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Mo Apr 05, 2010 2:29 pm

Wie lange lag sie nun schon in der sachten, schönen Trance? Minuten? Stunden? TAGE?
Sie wusste es nicht, nur beschränkt bemerktete Naima das immer mehr Leute der Truppe zu ihr kamen und nicht wussten was sie tun sollen.
Stimmengewirr, Geraschel, Panik in der Luft. Der Kopf des Mädchens begann zu schmerzen...sie fühlte Schmerz? Naima kam zu sich! Langsam kamen die realen Farben der Welt wieder, die Schatten verflogen und wurden von Mal zu Mal klarer und deutlicher.

Wie...was...passiert? Oh Mann...mein Kopf...

Sie fasste sich mit beiden Händen an den Kopf, durchstreifte das Haar und berührte die dicken Narben. Nun wusste sie, sie war wieder normal...wieder Naima, sie selbst.
Sie rekelte sich aus einer eigenartigen Position, welche sie schon einmal im DRK Lehrgang an ihrer Schule kennen gelernt hatte. Es war die stabile Seitenlage, hatten die anderen denn vermutet sie würde brechen? Natürlich, ihr Gesicht war käsebleich geworden, so als würde sich das Essen der letzten Stunden langsam zum Ausgang oberhalb des Magens bewegen.
Zum Glück hatten ihr alle geholfen...und nun merkte sie, wie wichtig es war, Freunde zu haben, die einem helfen. Ohne Beachtung hätten sie die anderen liegen lassen, sich nicht gekümmert.
Ihr Vater hatte also Recht behalten, Freunde musste sie auf Cambio finden, um alles hier gut zu heißen.
So stand sie wackeligen Schrittes auf, und setzte sich wieder nieder. Ihre Kehle war trocken und rau, sie schaute in die Runde.

Hat jemand...etwas zu trinken?

Naima erkannte ihre eigene Stimme nicht mehr, sie klang als hätte sie s gerade erst gelernt ihre Stimme einzusetzten.
So saß sie da und wartete, beruhigte und erkannte sich...
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Mo Apr 05, 2010 2:46 pm

Wie erwartet öffneten sich schon nach kurzer Zeit wieder die Augen des Mädchens. Jamie wartete bis Naima sich wieder aufgesetzt hatte und reichte ihr dann kurz nach ihrer Frage etwas zu trinken.

Nun da alle wieder saßen, beziehungsweise keiner mehr auf dem Boden lag, merkte das Mädchen das Hunger in ihr aufstieg. Wie lang hatte sie schon nichts mehr gegessen? Seit dem Flug nicht mehr. Lang lang wars her. Also nahm die Rothaarige sich eines der Würstchen und bereitete es dann so zu, wie Riley es vorgeschlagen hatte.
Währenddessen überlegte Jamie, was sie wen fragen könnte. Ein paar unwichtige Fragen, die man leicht beantworten konnte wusste sie bereits, aber es sollten auch ein paar Fragen dabei sein, die schwieriger zu beantworten waren, schließlich wollte sie die anderen ja kennen lernen.

"Wer würde gern beginnen bei dem Fragespiel?"

Das war die selbe Frage, die Slade gestellt hatte, zumindest so halbwegs, denn dann war Naima umgekippt. Fragend blickte Jamie in die Runde. Wer wohl wie viel über sich verraten würde?! In ihrem Kopf tauchten potenzielle Frage auf bei denen das Mädchen überlegte, ob sie sie beantworten würde.

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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Mo Apr 05, 2010 5:33 pm

Slade atmete erleichtert auf. Jamies stabile Seitenlage hatte geholfen. Naima wachte wieder auf und ihr ging es den Umständen entsprechend gut. Er lies sie erstmal wieder zur Ruhe kommen und setzte sich wieder hin.

Er schweifte leicht mit den Gedanken ab. Was sollte das die nächsten Wochen werden, wenn sich schon am ersten Tag zwei verletzten? Über diese übervorsichtige Frage musste er schmunzeln. Jamie versuchte das Spiel wieder in Gang zubringen.
Naja gut warum nicht. Dann würde er halt anfangen. Aber eins wusste er. Diesmal würde er siene Fragen etwas vorsichtiger wählen. Er wollte nicht wieder Schuld sein an einen abgebrochenen Gespräch oder ähnlichen.

Ok, erstmal was unverfängliches. Wo kommt ihr her?


Bei Amber wusste er es ja schon aber tortzdem würde er es gerne von den anderen wissen und so fragte er einfach in die Runde.
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Mo Apr 05, 2010 6:11 pm

Da Jamie Naima in die stabile Seitenlage gebracht hatte und daher nichts weiter passieren konnte, holte Amber sich ein Würtstchen und setzte sich wieder an ihren vorherigen Platz.
Wahrscheinlich kannte sich Jamie in Sachen erste Hilfe aus, dachte sie, und es war gut jemanden in der Gruppe zu haben. Wieder einmal bewunderte sie die Rothaarige.
Als sie gerade ihre Wurst zubereitete, wachte auch schon Naima auf. Sie schien noch etwas benommen, was auch verständlich war.
Amber starrte in die Flammen. Sie mochte das Feuer. Es spendet Wärme, wenn es kalt ist und Licht, wenn es dunkel ist. Doch Feuer kann auch viel Schaden anrichten. Damit hatte Amber aber noch keine Erfahrungen gemacht.
Nun dachte sie an die vielen Nächte, die sie gemütlich mit angezündeten Kerzen verbrachte...

Ambers Gedanken wurden unterbrochen als Jamie wissen wollte, wer mit dem Spiel anfängt.
Sie hatte zwar überhaupt keine Lust darauf, aber sie wollte nicht der Spielverderber sein. Außerdem konnte man dadurch die anderen besser kennenlernen und auch Spaß haben, wenn einem nicht gar zu peinliche und intime Fragen gestellt wurden, sagte sie sich in Gedanken.
Also antwortete sie auf die erste Frage, obwohl der Blonde sie ja schon wusste.

Ich komme aus New York.
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Mo Apr 05, 2010 6:51 pm

Wow.

War Naimas erster Gedanke, als sie hörte, woher die Blondine Amber stammte. Sie selber wollte immer mal nach NYC, denn ihre Mutter lebte dort mit Sophie nach ihrem Koma.
Auch Naima holte sich jetzt etwas zu Essen, doch aus Angst, das sie sich wieder schneiden konnte fragte sie diesmal nach und überwindete
Stück für Stück ihre Ängstlichkeit.

Kann mir bitte jemand helfen? Ich habe echt keine Lust mir schon wieder den Daumen auf zuschneiden.

Sie lächelte nun zum ersten Mal seit sie hier auf der Insel Cambio war, und hoffte ab nun einen besseren Eindruck auf die anderen zu machen.
Auch sie antwortete, aber da sie nicht genau wusste ob sie danach wieder eine Frage stellen musste ließ sie es einfach und gab nur die Antwort.

Ich komme aus Deutschland, geboren bin ich in einem kleinen Nest in Mecklenburg-Vorpommern, in der Nähe von Schwerin.

Sie klemmte ihre dünnen, fahlen Arme in die über schränkten Knie und lehnte sich weit nach hinten.
Mittlerweile gefiel ihr es besser auf der Insel als sie es erwartet hatte...aber was würde Cambio noch aus ihr machen?!
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Mo Apr 05, 2010 7:48 pm

Row, row, row your boat,
Gently down the stream.
Merrily, merrily, merrily, merrily,
Life is but a dream.

Mit seinen Gedanken war er nicht bei der ohnmächtigen Naima. Auch nicht beim Milchbubi Slade. New York-Amber war nicht das Objekt seiner Begierde. Und, ja es war sonderlich, auch Jamie zog nicht mehr sein volles Interesse an.
Während er sinnloser Weise fast ein Viertel seines Stockes in kleinen Spänen in den Sand befördert hatte, die Augen auf die Glut gerichtet, die Ohren auf das Knacken des Holzes, da wurde er in eine Zeit versetzt, die er fast vergessen hatte.

>>Der kleine schmächtige ist beim Sport umgekippt. So eine Flasche!
<>>Geräteturnen, Barren und so nen' Scheiß!
<>>Diese Niete?!
<>>Findest du den NETT?
<>>Besser für dich!
<>>Wir haben ihn zusammengeschlagen!
<>>Klar, so weiß er nicht wer es war.
<
Erinnerungen an die schreckliche Zeit, die er in der Stadt verbracht hatte. Doch er war daran gewachsen...Vielleicht.

Mit einigen schnellen Schnitten war der Stock spitz. Ein Würstchen hing bald im Feuer. Naima antwortete gerade noch einmal auf Slades Frage. Verstanden sie das Spiel nicht?

Naima, jeder beantwortet nur eine Frage, folglich muss Amber eine Neue stellen. Aber seis drum, machen wir jetzt so weiter. Also Naima, dein Frage?

Er sprach wie in Trance. Was hatte ihn da befallen? Er wusste es nicht.
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Mo Apr 05, 2010 10:48 pm

Oh...naja das hatte Amber ganz vergessen. Als Riley Naima darauf aufmerksam machte, dass derjenige, der geantwortet hatte die nächste Frage stellen muss, fiel ihr erst wieder ein, dass SIE ja die nächste Frage stellen musste. Nun, da Naima die nächste Frage stellen sollte, musste sie sich keine neue ausdenken.

Naima kam also aus Deutschland. Aus einem Nest, wie sie es nannte. Amber hatte noch nie einen großen Aufwand draus gemacht woher sie kam. Für sie war es einfach nur New York. Mehr nicht. Sie mochte sowieso nicht den ganzen Stress, den so eine Großstadt mit sich brachte.
Doch Amber hatte gelernt sich unterzuordnen. Deshalb ignorierte sie meist die großen Menschenmassen auf den Straßen.

Sie zog es nicht so oft in die Innenstadt. Es waren mehr die Wälder. Oft war sie von früh bis abend bei ihrer Lieblingsstelle im Wald und kam dann erst sehr spät nach Hause. Dieser Ort war ihr Ort. Hier konnte sie nachdenken. Und einsam sein. Weg von den nervigen Cudneys.
Diese Stelle hatte sie einmal beim Wandern zufällig gefunden. Dort gab es einen kleinen Bach, viele Bäume und viele Tiere, die sie beobachten konnte.
So nannte sie ihn magic creek.
Amber wusste noch ganz genau wie er da aussah.
Natürlich war auch dies der letzte Ort, den sie besucht hatte, bevor sie fortging. Sie wusste, dass sie magic creek vermissen würde. Denn wer wusste schon, ob sie auf Cambio auch einen solchen ruhigen Ort finden würde. Sie rief sich noch einige Erinnerungen an diesem Ort ins Gedächtnis.

Plötzlich bemerkte Amber etwas sehr heißes auf ihrer Zunge. Es war die Wurst gewesen, die sie, als sie in Gedanken war, wie ein Roboter in den Mund geschoben haben musste. Wie peinlich, dachte sie sich. Sie kaute es schnell runter und versuchte sich nichts anmeerken zu lassen.
Jetzt sah sie, dass sie sich wohl automatisch in den Erinnerungen vertieft ihr Körper zu dem Blonden gedreht, ein Arm nach hinten gestützt, ihre Beine angewinkelt und ihren Kopf in richtung Meer gedreht hatte. Auch hatte sie den Reißverschluss seine Jacke zugemacht .Es war wohl etwas kühler geworden.hatte. Sie roch irgendwie angenehm nach...sie konnte den Geruch nicht beschreiben.

Amber wollte nicht gar zu abwesend erscheinen und wendete sich zu den anderen der Gruppe. Sie versuchte sich zu erinnern, wer was zuletzt gesagt hatte...ach ja Riley. Seine ANtwort klang etwas gereizt, fand sie. Amber fragte sich was der Grund dafür war. Sie konnte ihn sowieso nicht recht einschätzen.

Sie wartet nun auf darauf, dass jemand etwas sagt und dreht sich wieder zum Feuer und schaute kurz in die Richtung des Blonden.
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Jamie
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Di Apr 06, 2010 11:10 am

Anscheinend hatten nicht alle ganz genau verstanden, wie das Spiel gehen sollte. Naja, who cares?! Riley klärte ja sofort das kleine 'Missverständnis' auf.
Erst jetzt bemerkte Jamie, dass die Dämmerung eingesetzt hatte. Einzigst das knisternde Feuer spendete noch Licht. Siedendheiß fiel dem Mädchen ein, dass man dann ja auch für den Weg zurück zum Haupthaus kein Licht hatte, da niemand an Taschenlampen oder ähnliches gedacht hatte. Verdammt. Naja, sie würde den Weg sicherlich noch kennen, aber was war mit denen, die ihn erst einmal lang gegangen waren und dabei schauen konnten, wo die Wurzeln waren?! Aber irgendwie würden sie das alle shcon schaffen, die Strecke war ja nicht sooo lang, dass man fürchten musste sie würden sich gar verlaufen. Leicht schüttelte Jamie den Kopf, worüber sie sich shcon wieder Gedanken machte. Mit diesem Kopfschütteln kehrte sie auch wieder in die Realität zurück.
Es war kühl geworden vom Meer kamen unverändert die Geräusche der Wellen. Doch in dem Geräuschpegel der Dämmerung ging ihr Rauschen unter, denn jetzt dominierten wieder die Tiere die Geräuschkulisse.
Jamie zog die Knie an den Bauch und schlang die Arme darum.

Amber kam also aus New York. Das war schon beeindruckend. Also wuchs auch die Blonde in einem englisch sprachigen Land auf, allerdings war die Sprache auch nur entfernt eine Gemeinsamkeit, da das amerikanische und das britische Englisch nicht ganz gleich waren. Und Naima kam aus Deutschland, einem kleinen Nest wie sie sagte. Das Mädchen schien Vortschritte zu machen, wenn man es so nennen wollte, denn es hatte den Anschein sie wollte nun doch freundlich sein und am Leben der Gruppe, wie daramtisch das auch klang, teilzuhaben. Schön, es war nicht gut wenn es Querschläger gab da man ja eine ganze Weile zusammen leben musste und die Insel, so groß sie auch sein mag, nicht den Platz bot um sich aus dem Weg zu gehen.

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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Mi Apr 07, 2010 12:24 am

Nachdem er den Anfang mit Fragen stellen gemacht hatte, nahm er seinen Stock und ein Würstchen und bereitete es so zu wie Riley es vorgeschlagen hatte. Nach kurzer Zeit war es fertig und er machte sich daran es zu verputzen. Es schmeckte ihm und er fand das es fast kein besseres Essen für den Abend hätte geben können. Derweil erzählte Amber das sie aus New York kam. Das wusste er ja schon. Auch Naima meldete sich zu Wort. Sie kam wie er aus einen kleinen Nest aus Deutschland.

Doch dann wurden sie durch einen leicht genervt wirkenden Riley unterbrochen. Sie würden doch das Spiel nicht richtig spielen. Slade fand diese Reaktion leicht übertrieben. Naja wenn es den Spielmaster dann besser ginge würden sie sich halt an die Regeln halten. Also war jetzt Naima dran.

Slade lehnte sich zurück und genoss as ringsherum. Er hörte das knistern des Feuers und die Wellen klangen als währen sie weit weg. Aber alles fügte sich zu einem angenehmen Geräusch zusammen. Man konnte so schnell von der Realität abschweichen. Doch da swollte Slade nicht. Er wollte nicht an das Vergangene und auch nicht an das Zukünftige denken. Er wollte einfach nur hier sein.
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Fr Apr 09, 2010 4:13 pm

Nachdem Naima geantwortet hatte regte sich sogleich Jaime darüber auf, das sie das Spiel falsch verstanden habe. Doch ihr war es recht egal, sie hatte geantwortet und darüber sollten sie eigentlich froh sein. Ihre Angst schwand langsam, mit jeder Sekunde fühlte sie sich in der Gruppe wohler und besser. In Gedanken versunken blickte sie die anderen an, wie sie es schon sooft getan hatte. Der dunkelhaarige Junge Riley, er schien nicht richtig da zu sein, er träumte sicherlich oder sang in Gedanken.
Doch laut der Regel war sie jetzt dran, ganz erschrocken über ihre Feststellung brachte sie die Frage heraus

Warum seid ihr auf Cambio?

und schaute weiterhin in die Runde. Es war wirklich interessant das zu erfahren. Mal sehen was die anderen so hinter sich haben dachte sie sich, lehnte sich ein bisschen zurück und wartete.
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Fr Apr 09, 2010 4:33 pm

Er wusste nicht warum, doch irgendwie war seine gute Laune weg. Einfach weg. Ohne einen Zettel zu hinter lassen auf dem Stand:
Bin kurz weg, die Milch ist alle!
Mit einem gefassten Gesichtsausdruck schaute er sich um. Naima hatte gefragt und an Hand aller sichtbaren Reaktionen war er mal wieder der Volldepp weil er sie belehrt hatte. Konnte man das nicht als Hang zur Ordnungsliebe gut heißen? Nein, Riley war ein Mistkerl.

Mit einem leicht genervten Grinsen beschloss er auf Naimas Frage zu antworten. Er wusste das sein Sarkastischer Tonfall wieder alle Haare zum Sträuben bringen würde, aber er war ja sowieso der Dumme. Wieso sollte er sich anstrengen?
Er hatte, wie seine Mutter ihm früher stets erklärt hatte, ein gutes Herz, nur manchmal eine schwierige Art.
Aber die anderen durften diese auch besitzen, ohne gleich verachtet zu werden? Schön, schön.

Ich bin hier weil ich meine Familie, meine Eltern, die Stadt mein Leben, all das nicht mehr ersehen kann. Wollt ihr blutige Geschichten? Dann hört euch die der Scheidung an.

Mit einem grinsen, welches keine Freundlichkeit versprüte aß er sein Würstchen. Die Sekundenmarinande war perfekt geworden. Würzig, leicht scharf, aber nicht so das sie jemanden gegen den Strich gehen könnte.

Falls wir Kannibalen werden, werde ich wahrscheinlich nur solange Leben, bis ich das Rezept heraus gerückt habe. So schmeckt sicherlich jede Form von Fleisch gut.

Ja, er war gerade wieder "widerhaft". Einfach Widerlich und ekelhaft - widerhaft.

Würdest du lieber eine alte Oma auf die Straße schubsen oder in eine Bank einbrechen?

Auch das Gewaltpotenzial war wichtig bei einer Vorstellungsrunde.


Zuletzt von Riley am Fr Apr 09, 2010 6:53 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Fr Apr 09, 2010 5:24 pm

Amber startte weiter ins Feuer. Es knisterte und war die einzige Lichtquelle, die sie noch hatten. Denn der HImmel färbte sich immer dunkler.
Alle schienen irgendwie in ihren Gedanken versunken.
Es herrschte angenehme Stille, wie sie empfand. Aber eigentlich war es keinesfalls still. Man hörte das Meer rauschen und ab und zu Vögel vorbeifliegen. Doch die anderen schwiegen.
Naima reagierte erst etwas später, nachdem Riley den HInweis gab, dass sie dran wäre.
Schon wieder diese quälende Frage. War es nicht egal, warum sie auf der Insel gekommen sind? Wieso interessierte das alle so brennend?...Naja, eigentlich war es schon wichtig. Doch keiner konnte dazu gezwungen werden, seine Geschichte zu erzählen. Denn Amber würde nicht auf diese Frage antworten. Nur gut, dass Naima diese Frage nicht direkt an sie gestellt hatte und im nächsten Moment Riley schon antwortete.
Als er das Wort erhob und sie aufmerksam zuhörte, breiteten sich verschiedene Gefühle in ihr aus. Es war einerseits Mitleid, aber auch Entsetzen und Verständnis. Denn sie war ja so gesehen aus einem ähnlichen Grund hier.
Aber dies schien wirklich eine sehr schlimme Geschichte zu sein. Amber kann sich das gar nicht vorstellen. Bisher dachte sie immer, dass sie diejenige war, die ein schweres Schicksal hatte. Offenbar war Rileys viel schlimmer. Sie wusste nicht, ob es besser wäre die Geschichte zu kennen oder auch nicht. Doch Riley würde sie jetzt sicherlich nicht erzählen.
Er hatte wieder in den für ihn typischen Ton gesprochen. Das war ihr schon von anfang an aufgefallen, hatte sich aber keine Gedanken darüber gemacht.
Amber dachte noch eine Weile über Rileys Worte nach und sah ihn vor sich hin grinsen. Was er wohl in diesem MOment dachte?
Da stellte Riley auch schon die nächste Frage...hm

Also Omas schubsen geht ja mal gar nicht. Ich glaub da würd ich wirklich lieber in eine Bank einbrechen.

Sie musste grinsen. Wenn sie es sich recht überlegte, war beides nicht so toll aber sie konnte Gewalt nicht ausstehen.
Nun musste sie sich etwas ausdenken.

Was war bis jetzt das lustigste was ihr ja getan habt?

Sie hatte Lust mal wieder zu lachen und wartete gespannt auf eine Antwort.
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   Fr Apr 09, 2010 7:30 pm

Einen winzigen Augenblick entflammte in Slade eine Erinnerung. Doch war er mittlerweile Experte geworden diese Erinnerung wieder in die letzte Ecke seines Unterbewusstseins zu drängen dort wo sie die letzten Wochen auch schon war. Doch warum war sie wieder hervor getreten. Es war Naimas Frage warum sie den alle hier waren. Slade war hier um seiner Schwester und seinen Eltern zuentfliehen und sich weiter auf ein eigenständiges Leben vorzuzubereiten. Das würde er auch jedem auf der Insel so sagen auch wenn er empfand das er weis Gott nicht das schlimmste Schicksal hatte. Er hatte sich ja in den letzten Jahren dran gewöhnt allein zusein. Ohne elterlichen Rückhalt und er vermisste und brauchte diesen auch nicht mehr. Doch diese entflammte Erinnerung würde er nicht preisgeben. Zumindest nahm er sich das vor.

Riley war nach seiner Aussage ein Scheidungskind. Aber er sagte es in einem Ton wo Slade dachte das mehr hinter dieser Bemerkung stecken würde.

Slade hatte sich wieder unter Kontrolle und witmete dem Feuer wieder seine Gedanken. Denn jetzt war Riley dran etwas zu fragen und er glaubte kaum das er das Objekt seiner Begierde war.
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   So Apr 11, 2010 4:15 pm

Da Slade nicht auf die Frage der blonden Amber geantwortet hatte, übernahm sie es gleich einmal, nachdem sie ihr Würstchen vollkommen hintergeschluckt hatte. Einen Moment überlegte sie, aber dann viel ihr ein was Sophie einmal durch sie passiert war.

Ich habe einmal meiner Schwester circa 2kg Mehl über den Kopf geschüttet. Es war in der Bäckerei meines Vaters, als sich ein Gefäß voll Mehl umgeworfen habe und Sophie alles abbekommen hat.

Sie selber fiel bei der Erinnerung in lautes Gelächter aus, sie sah richtig den Blick ihrer kleinen Schwester. Beleidigt sah es aus, die sonst blonden Haare des Mädchens waren vollkommen weiß...
Ihr Lachen war nun nicht mehr zu halten, doch sie wusste das sie nun noch ihre Frage stellen mustte. Doch solange, wie sie nciht mehr so herzlich gelacht hatte, musste sie den Moment einfach genießen.
Schlussendlich brachte sie die Frage heraus.

Wen findest du von uns am besten, in allen Kategorien? Also Aussehen, Charakter...?
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   So Apr 11, 2010 5:30 pm

Er war wohl doch länger als er wollte in Gedanken gewesen. Erst als Naima die lustige Geschichte von ihrer Schwester erzählte wachte er wieder auf. Er musste einfach mitlachen. Es tat gut Naima so ausgelassen zu sehen.

Aber die nächste Frage war für Slade doch schwieriger als er gedacht hatte. Wie sollte man nach einem Tag schon sagen können wer einem am besten gefiel. Vorallem Charakterlich. Und wie sollte man dies tuen ohne jemanden auf die Füße zutreten.
Er überlegte, also am hübschesten fand er Amber. Ihm gefielen ihre Augen und das zierliche Aussehen. Auch den Charakter im Gegezug fand er toll. Den der war, so meinte er, überhaupt nicht zierlich sondern stark wenn er wollte. Auch Jamies Charkter gefiel ihm gut. Sie war offen und freundlich. Aber wie sollte er das sagen. Und war es gerecht Riley und Naima gar nicht zu nennen nur weil sie villeicht noch nicht so viel miteinander zutun hatten.

Also sich hier zuentscheiden ist schwer Naima. Ich finde das ihr alle drei hübsce Mädchen seit. Jede auf ihre Art. Naja und Riley ist jetzt nicht unbedingt mein Typ.

Er grinste.

Und was den Charakter angeht. Jeder hat seine Eigenheiten. Aber ich glaube nicht das man die heute schon einordnen kann.

Was erhofft ihr euch bei diesem Urlaub auf Cambio?
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   So Apr 11, 2010 7:07 pm

Ich weiß es ist recht früh, aber ich möchte auf der Insel meine Traumfrau finden und gedenke sie am Ende dieses Urlaubes zu ehelichen. Aber ich will offen zu euch sein, die Entscheidung, wen ich frage fiel mir sehr schwer. Doch letztendlich habe ich meine große Liebe gefunden. Slade! Ein Glück das wir uns eine Blockhütte teilen!

Riley grinste anzüglich. Wenn sie dachte, jeder Tag würde nur ein nettes Kennenlernspiel beinhalten und Riley würde seine nette Fassade zur Perfektion ausreifen lassen, hatten sie sich geirrt.
Man konnte ja nicht immer lieb, nett und freundlich sein, oder?
Riley grinste wieder. Inzwischen hatte er die anderen etwas genauer betrachtet.
Naima schien immer mehr auf zublühen. Jamie wurde immer stiller. Slade liebäugelte mit Amber, welche ihrer Seits ein aktiver Gesprächsteilnehmer war.
Niemand hatte sich über das Essen beschwert, allerdings hätte er sich ein Lob gewünscht, auch wenn er sich diese Tatsache selbst kaum ein gestand. Aber jeder will einmal der gute sein. Oder etwa nicht?

Er behielt sein Lächeln bei, während er die nächste Frage in die Runde warf.

Was hättest du am liebsten mit auf die Insel genommen, wenn dir keine Möglichkeit verwehrt geblieben wäre?

Es war eine ernst gemeinte Frage. Was hätte er am liebsten mitgenommen? Wahrscheinlich seine nicht existierende Sammlung Pokemon.
Oder eine große Tafel Schokolade. In Wahrheit hätte er eine schöne Erinnerung an seine Familie brauchen können. Doch diese Würde er niemals bekommen.
Er hatte sein zweites Würstchen gegessen. Auf einmal war er müde. Und er hatte keine Lust mehr auf dieses Fragespiel.
Das eine wahrscheinlich mehr als das andere.
Mit einer elegnaten Bewegung stand Riley auf, nahm seine Gitarre und schaute in die Runde.
Dann verbeugte er sich.

Meine Damen und Herren, es betrübt mich zutiefst ihnen mitteilen zumüssen, das ich sie nun verlassen werde um mir die örtlichen Schlafgelegenheiten näher anzu sehen. Ich bitte um ihr Verständniss. Ladies and gentleman...

Mit seiner Gitarre lief er Richtung Haus. Leise erklang das Lied : "Wer hat an der Uhr gedreht?"
>>weiter Blockhütte
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Amber

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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   So Apr 11, 2010 9:28 pm

Naima hatte auf ihre Frage geantwortet, was Amber nicht erwartet hatte.
Sie schien langsam aufzutauen und erzählte ihre Geschichte.
Nicht nur Naima sondern auch der Blonde musste über dieses lustige Ereignis lachen.
Amber bekam nur ein Grinsen zustande, denn nun musste auch sie an ihre zwei Geschwister denken.
Im Grunde waren sie tolle Geschwister gewesen, aber...
Sie wollte nicht mehr an sie denken.
Denn Amber war hier, auf Cambio, und wollte Abstand von all dem haben.
Dann stellte auch schon Naima die nächste Frage, die ihr überhaupt nicht gefiel.
Wer konnte das schon sagen, wenn sie sich gerade mal einen Tag kannten?
DOch SEINE Antwort gefiel ihr. Es war nicht verletzend für irgendjemanden und war nett gemeint.
Rileys witzige Anspielung brachte Amber zum Lachen.
Slade hieß er also. AMber war wirklich froh, seinen Namen endlich zu wissen, denn das hatte ihr die Peinlichkeit abgenommen, ihn oder jemand anderes danach zu fragen.
Aber Riley brachte wirklich Stimmung in die Gruppe. Ohne ihn wäre der Abend oder wahrscheilich der ganze Tag anders verlaufen. Riley verabschiedete sich nach seiner Frage und man hörte ihn auf dem Weg zu den Blockhütten Gitarre spielen.

Amber dachte über die Frage nach. Was würde sie wohl mitnehmen?
Eine Ladung Alkohol wäre eine nicht so gute Idee gewesen, auch wenn sie nicht wusste, ob sie es brauchen würde oder nicht.
Plötzlich hatte Amber ein Bild im Kopf.

Sie in einem Club.
Sie nicht unter den vielen Menschen.
Sie in einer Ecke des Clubs.
Sie laut lachend mit einem Fremden.
Sie mit einem Glas.
Sie sturzbetrunken.
Sie auf einmal auf dem Boden.
Sie mit schmerzendem Kopf.
Sie ohnmächtig.

Die Erinnerung kam so klar und schmerzvoll, dass sie ein Zucken nicht unterdrücken konnte.
Nichts mehr war von ihrer Heiterkeit vorhanden.
Amber wollte nur noch weg.
Keiner sollte sie in diesem Zustand sehen. Keiner.
So stand sie auf und stammelte

Äh...Ja. Tut mir Leid. Ich bin irgendwie ganz müde. Also ich werd dann mal...gehn. Bis morgen dann.

Ohne zu zögern ging Amber in Richtung der Hütten und hoffte, dass ihr niemand nachlaufen würde.
Sie ging zügig, rannte sogar fast dem Haus entgegen.
Im Gemeinschaftshaus angekommen, nahm sie ihren Koffer und eilte zu den Blockhütten.

>> Verlässt Lagerfeuerplatz >> weiter in Blockhütte.


Zuletzt von Amber am Mo Apr 12, 2010 7:30 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lagerfeuerplatz   So Apr 11, 2010 10:04 pm

Rileys Antwort gefiel Slade. Es würde bestimmt noch lustig mit ihm werden. Er wurde langsam müde. Und Riley verabschiedete sich schon von ihnen. Wenn er es sich recht überlegte würde eine Mütze Schlaf ihm auch ganz gut tun. Als dann auch Amber aufstand und ging war für Slade die Fragerunde erstmal erledigt.
Er stand gemächlich auf.

Also ich werd dann auch mal ins Bett gehen. Euch eine gute Nacht. Bis morgen Früh.

Er ging langsam zum Gemeibnschaftshaus und holte seine Koffer dann ging er genauso langsam zu der Blockhütte von ihm und Riley.
Auf den Weg dort hin dachte er über den Vergangenen Tag nocheinmal nach. Es war ein gutes Gefühl hier zusein. Er hoffte das die weiteren Tage und Wochen schön werden würden. Slade war an der Hütte angekommen.
verlässt Feuer>weiter in Blockhütte der Jungen
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