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 Der Strand

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Freyîa

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BeitragThema: Re: Der Strand   Fr Sep 03, 2010 9:08 pm

Splitter. Ja, es war schon eine Zeit her seitdem ihr ganzes Leben zerbrochen war wie eine teure Vase zwischen den unvorsichtigen Händen eines tollpatschigen Kindes, ihr Leben war kostbar gewesen, unbezahlbar, kurze Zeit so heil und schützend so wie man es nur noch selten sah, auf dieser Welt, doch das hatte nur viel zu kurz gewährt, so wenige Jahre hatte das standgehalten. Ein Schlag, eine Tat und die Scherben waren gefallen zusammen mit dem Vorhang der allen die perfekte Familie vorgespielt hatte, ihre Mutter, ihre Schwester und ihr Vater, alles hatte sie verloren durch den Irrsinn ihres Erzeugers, welcher durch einen solchen Wahnsinn scheinbar alles zerstören zu müssen worin sie aufgewachsen war. Schließlich war sie nur noch auf einem Scherbenhaufen gesessen, einsam und verlassen, denn ihr Bruder flüchtete so oft wie es nur ging war er aus dem Haus verschwunden hatte das getan was Freyîa nicht tun konnte, denn ihr Vater bemerkte jeden Fluchtversuch sofort, schlug dann wieder auf sie ein, bis sie es schaffte wenigstens in ihr Zimmer zu fliehen. Jedes Mal wenn sie die Augen schloss konnte sie die Fäuste ihres Erzeugers hören wie sie gegen das dünne Türblatt hämmerten, als er um einlass verlangte um wieder sein eigenes Fleisch und Blut zu schänden so wie er es beinahe jeden Tag tat, ihr immer erneute Qualen zu gefügt, ohne ihr eine Sekunde zu gewähren in der sie Atem holen konnte, versuchen konnte wenigstens etwas klar zu kommen.

Oft genug war sie über den Klo gehangen, hatte sich übergeben wenn ihr Körper wieder einmal nachgab unter diesem ganzen geschehen das so schmerzhaft auf ihrer Seele lastete, es war nicht nur einmal passiert das sie am liebsten ihr Leben irgendwie beendet hätte, aber auch das hatte ihr Vater immer perfekt zu verhindern wissen. Eigentlich immer fühlte sie sich so wie in dem Kampf gegen die viel zu große Tasche, verloren und viel zu schwach, ja das war sie meistens, ein Grund warum sie sich immer versuchte durch Worte zu wehren, denn sie konnte nicht glauben, dass es jemanden wie den jungen blonden Mann dort vor ihr es großartig schlimm finden würde, wenn sie ihm eine knallte. Verbittert biss sie sich auf die Lippen, versuchte wütend die aufsteigende Panik zu unterdrücken die wie immer in ihr empor stieg, was hatte sich ihr Onkel nur gedacht, sie hier auszusetzen, auf einer Insel voller fremder Leute, Männer die sonst noch was mit der vollkommen emotional fertigen jungen Frau tun könnten. Blut sickerte in ihrem Mund als sie so fest auf ihre Lippen biss, dass das Fleisch aufplatzte und sie schloss die Augen kurz, spürte wie sich ihre Wimpern zitternd auf einander senkten, sie versuchte sich zu beruhigen, während sie hinter dem jungen Mann stand.

Immer wieder brandete die Panik in ihrem Körper auf, während sie dorten stand auf ihn hinab blickte nachdem er sich vor ihr hingekniet hatte, wie jemand der versuchte einen Hund zu sich zu locken, oder mit einem kleinen Kind sprach, doch es war gut das er nicht so groß wie er eigentlich war vor ihr stand, wenn er so dorten saß konnte sie ihm mit Leichtigkeit entkommen konnte wenn sie wollte, wenn sie es nicht mehr aushalten konnte. Er forderte ihre Hand und nachdem sie nach einer kurzen Berühren zurück gezuckt war lagen ihre schlanken Finger nun in seiner viel größeren Hand und sie war überrascht wie zerbrechlich ihre Glieder aussahen, so zierlich als könnte er sie mit einem leichten zusammen drücken seiner Hand zerstören sie zerspringen lassen. Immer noch drückte sie ihre Lippen fest aufeinander, denn einerseits wollte sie ihm vertrauen, sie wollte jemanden der sie beschützte, der ihr so etwas wie Liebe entgegen brachte. Dieser Gedanke schien absolut irrsinnig denn der Blonde wirkte nicht wie jemand der sich um ein Mädchen kümmerte das vollkommen verstört war wenn es um das Thema Männer ging, nein er schien eher wie jemand der von einem Bett zum anderen sprang, nein sicherlich hatte er kein sonderliches Interesse an ihr.

Seine Hand umschloss die ihre, sanft aber trotzdem schlug ihr Herz schneller, ihr schlanker Körper zitterte unter dem heftigen schlag ihres Herzens, während ihre Augen unsicher wirkten, sie hatte Angst, wollte jedoch nicht gehen, nein sie wollte seine Bitte ihm Vertrauen zu schenken nicht enttäuschen, denn es war so merkwürdig das jemand Fremder so etwas zu ihr sagte wobei sie doch sonst immer in dem grauen Einheitsbrei unterging wie sie es wollte.

„Wie willst du das machen?“

Ihre Augen richteten sich auf ihn, während ihr Blut immer noch wild durch ihren Körper pulsierte, während sie die feuchte Spur der Träne auf ihrer Wange spürte, schnell mit ihrer anderen Hand über ihre Haut strich, denn sie wollte nicht noch mehr schwäche vor dem jungen Mann zeigen der sein ramponiertes, schönes Gesicht so offen zur schau stellte. Sein Daumen strich sanft über ihre helle Haut und hinterließ ein Kribbeln zusammen mit einem mulmigen Gefühl, denn sie spürte wie ihr Herz in ihrem Körper bebte und gleichzeitig schnitt merkwürdige Kälte zusammen mit dem meereswind in ihre Haut, trotz der Jacke fror sie und ihr Zittern wurde stärker, das ihres schlagenden Herzens ging dagegen unter, doch sie wagte es nicht den Blick von dem Blonden abzuwenden, während ihr die langen roten Haare wirr in das schmale Gesicht hing. Kleine, so hatte ihr Vater sie immer genannt, sie war seine Kleine gewesen doch bald war sie zu der Schlampe geworden und wieder bohrten sich ihre Zähne in ihre Lippe, denn plötzlich war ihre vorhin aufgelegte Selbstsicherheit verschwunden, sie zögerte mit der Antwort, denn sie wusste nicht ob ihre Stimme ihr gehorchen würde.

„Freyîa…“


Ihre Stimme klang leise, während sie die Lederimitatsjacke dichter um ihren zierlichen, schlanken Körper, während ihre schmale Hand immer noch in seiner lag, ebenso zitterte wieder Rest ihres Körpers beinahe schüchtern blickte sie den jungen Mann an, sie fühlte sich seltsam hilflos wenn sie nicht geschützt war durch ihre ‚Gabe’ zu verschwinden, zu verschmelzen mit der Umgebung und plötzlich stand sie alleine da wurde von dem Blonden gemustert, während er immer noch ihre Hand hielt. In ihren Augen stand Furcht, während sie versuchte ihr gespieltes Selbstbewusstsein wieder aufzuziehen, empor zu holen.
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Jamie
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BeitragThema: Re: Der Strand   Fr Sep 03, 2010 9:22 pm

So langsam begann sich Jamie zu fragen, warum sie anfangs gedacht hatte, Sly könnte vielleicht doch ganz in Ordnung sein, wenn man ihm nur eine Chance geben würde. Diese Idee schien sich immer mehr von der Realität zu verabschieden. Der dunkelhaarige junge Mann kam ihr wie ein Kind vor. Es nervte alle so lange, bis sie genau so unglücklich waren wie es selbst nur um zu zeigen, wie schlimm es ihm ging. Normal war dieses Verhalten jedenfalls nicht. Allerdings schwankte die junge Frau darum auch zwischen Mitleid und Verständnis und Abscheu. Sie war einfach zu sozial. Die Rothaarige wollte nicht glauben, dass es von Natur aus böse Menschen gab und sie war sich sicher, dass auch Slyven dabei keine Ausnahme war. Doch es war schwer das immer zu berücksichtigen, zumal er es darauf anzulegen schien mit allen im Klinsch zu liegen.
Und dann gab es wieder die Seite an ihm, wo sie nicht sicher war, wie viel davon gespielt war, die sie unerklärlich anziehend fand. Denn wenn er wollte konnte der junge Mann sehr charmant sein. Das war eben diese gefährliche Mischung bei den „Arschlöchern“. Auf der einen Seite hasste man ihr Verhalten und auf der anderen Seite fand man das auch extrem anziehend, weil es so ehrlich zu sein schien und man sich seinen Platz bei ihnen verdienen musste. Nicht das Jamie es darauf anlegen würde in Slys Ansehen zu steigen. Doch irgendwie musste es doch möglich sein hinzubekommen, dass sich hier nicht ständig alle die Köpfe einrammelten.

Bei allem was Sly tat und sagte gab sich Jamie Mühe nicht zu stark darauf zu reagieren, sie wollte ihm keine Angriffsfläche geben, doch dieses Vorhaben war zum Scheitern verurteilt. Denn der junge Mann schaffte es sie total aufzuregen. Einfach nur durch dieses Grinsen, was seinem Gesicht einen halb dämonischen, halb engelsgleichen Ausdruck verlieh. Und auch seine all zu lässige Haltung regte sie auf. Es schien nichts zu geben, was ihn beeindrucken konnte oder ihn dazu bringen konnte eine andere Miene an den Tag zu legen.
Auf der anderen Seite war das alles beeindruckend. Vielleicht war es einfach auch nur die Eifersucht und der Neid darauf, dass sie nicht die gleiche Einstellung haben konnte wie er. Sie konnte nicht alles gleichgültig hin nehmen. Das war unmöglich. Dazu war sie viel zu verantwortungsbewusst. Manchmal wünschte sie sich, etwas egoistischer zu sein. Denn das würde verhindern, dass sie langsam immer mehr ans Ende ihrer Kräfte kam. Und dann war es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch sie richtig ausrasten würde.

Was hatte sie für eine Reaktion auf ihre Worte erwarten können? Was anderes, außer dem, was sie als Antwort entgegengeschleudert bekam? Aber sie konnte es nun mal nicht ändern, und wer war sie schon, dass sie ein Recht darauf hätte ihn zu ändern? Schließlich hatte sie auch nicht vor sich von Sly ändern zu lassen. Es störte Jamie allerdings, dass sie so auf ihn reagierte. Denn das bestätigte den jungen Mann in seinem Irrglauben doch nur. Aber war es wirklich ein Irrglauben? Sie wollte jetzt nicht darüber nachdenken, es würde ja doch zu nichts führen.

“Ich würde dich ja wirklich zu gern unterstützen, aber leider habe ich gerade kein Geld bei mir. Da werde ich wohl oder übel auf dieses aufregende Abenteuer verzichten müssen.“

Der Junge sollte sich mal nicht zu viel auf sich selbst einbilden, doch das war anscheinend unmöglich. Nein, nicht nur anscheinend, sondern ganz bestimmt. Ihre Stimme blieb bis auf die Ironie darin ohne besondere Untertöne. Außerdem war sie es leid sich mit seinem nicht vorhandenen Gewissen rum zu ärgern.

Hatte sie ihn mit ihrer Ohrfeige tatsächlich überrascht? Obwohl Jamie selbst ja davon überrascht war, dass sie sich dazu hatte bringen lassen. Die Berührung, seine Finger, die über ihre Haut glitten, das passte nicht. Das war nicht gut. Jamie versuchte ihr Kinn weg zu drehen. Doch Slyven lies es so wie so nach wenigen Sekunden, die ihr wie endlose Minuten vorkamen, wieder los.

“Überraschung.“

Es war eine emotionslose Erwiderung. Irgendwie war es seltsam. Sie war gerade einfach viel zu durcheinander. Seine Art brachte sie durcheinander. Die Wut und gleichzeitig dieses aufregende Neue. Das wollte nicht zusammen passen. Und im Moment war noch nicht klar, welches dieser Gefühle Überhand gewinnen würde.

Okay, bei dieser nächsten Motzerei wusste sie, dass die Wut eindeutig größer war. Jamie musste sich arg beherrschen um nicht wieder etwas unüberlegtes zu tun. Ihre Hand hatte noch immer auf Slyvens Arm gelegen, doch nun lies sie ihn los, als hätte sie sich verbrannt.

“Wow, und ich dachte in Bezug auf Gewissenlosigkeit kann mich nichts mehr schocken. Aber du topst echt alles. Da kannst du wirklich stolz drauf sein.“

Vielleicht konnte man Resignation in ihrer sanften Stimme hören, doch es war ihr egal. Jamie wandte sich schon so halb um, denn sie hatte aufgegeben. Es gab nichts mehr, was sie sagen konnte. Es war hoffnunglos, wahrscheinlich war es wirklich besser, wenn sie erst einmal etwas Abstand haben konnte um ihre Gedanken zu ordnen.

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Slyven

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BeitragThema: Re: Der Strand   Fr Sep 03, 2010 10:06 pm

Schwarze Augen leuchteten die junge Frau an, ja man konnte sagen das er in manchen Sachen absolut Gewissenlos war, aber das lag vermutlich daran das das der einzige weg war in der Sackgasse in der er sich befand überleben konnte, denn manche fanden ein Leben voller Drogen cool, so wie auch der junge Mann selber, doch man kam nicht mehr heraus, es war eine Sackgasse aus Orgien, Untreue, Schlägern und Knast, ja er hatte schon oft genug eingesessen und doch hatte er keinen Antrieb sich irgendwie zu ändern. Dunkle Wimpern umrahmten seine Seelenfenster die absolut ohne einen Funken Reue waren, denn so etwas empfand er auch nicht, ihm tat weder Amber noch Slade leid, sonst hätte er das alles nicht so hingebogen das alles perfekt war, das einzige was an ihm nagte war das alles in der Kapelle, er hatte es wenn er zu gesprächig wurde was er gegenüber dem braunhaarigen geworden war und Tadaaaaaaa jetzt hatte er sich die scheisse eingebrockt. Wahrscheinlich bildete sich der jüngere ziemlich was auf seine Worte gegenüber Sly ein, doch der konnte sich nicht vorstellen das sich irgendein Mädchen nicht mehr für ihn interessieren würde wenn er immer so war wie in der Kapelle, ziemlich neutral sogar, vermutlich würde er dann eine ganz andere ‚Schicht’ Weiber erreichen und die dann ins Bett kriegen, doch das konnten so manche Gehirne nicht erfassen.

Ihre Hand lag immer noch auf seinem Arm, auch wenn man ihm es nicht ansah überraschte ihn das Verhalten der jungen Frau ziemlich, nie hätte er gedacht das sie so für irgendjemanden Partei ergreifen würde, vor allem war er es überhaupt nicht gewohnt das sich irgendeine Person vom weiblichen Geschlecht so mit ihm anlegte und nicht aufgab nachdem er den ersten typischen Sly – Spruch los gelassen hatte, nein sie schien diejenige zu sein die immer Ruhe, Ordnung und Frieden wollte, leider gab es so etwas in der Welt des Schwarzhaarigen überhaupt nicht. Vollkommen gelassen kramte er in seiner Jacke nach Kippen und zündete sich eine davon an, wahrscheinlich zeigte er zum ersten mal unter den Leuten hier das er eigentlich ein Kettenraucher war der kaum einen Schritt ohne einer Kippe im Mund machte, ebenso wie er eigentlich ein ziemlich extremer Junkie war der wusste wo man den besten Stoff für die niedrigsten Preise herbekam und sein Ansehen in seiner Welt nur noch steigerte.

Jamies Erwiderung auf seine Worte ließ ihn leicht schmunzeln, seine Augen leuchteten hell während er sie betrachtete und das Schmunzeln wurde zu einem charmanten Lächeln, während er den Kopf leicht schief legte, spürte wie ihm die dunklen haare widerspenstig in die Augen fielen und seinem Gesicht trotzdem genau das gab was sonst noch fehlen würde. Slyven wusste genau wie er seine Schönheit unterstreichen konnte, schließlich war er von seinem ersten Lebenstag darauf getrimmt worden, auch wenn seine Eltern damit lange nicht das erreicht hatte was sie eigentlich erreichen wollten diese armen Dinger, nein statt eines ehrgeizigen Studenten oder sonst irgendetwas hatten sie aus ihm einen intelligenten, intriganten, boshaften Drogenjunkie gemacht der nichts anderes im Sinn hatte als seinen Spaß. Sein Lächeln zierte seine Lippen perfekt und es verweilte dort nur für die junge Frau, so makellos, dass es schon beinahe gespenstisch faszinierend war, denn man konnte sich fragen wie er es überhaupt schaffte trotz dieser ganzen Geschichte hier noch so merkwürdig perfekt zu wirken obwohl er nicht ständig seinen Körper in irgendwelche unnatürlichen posen verrenkte, nein er war einfach er selbst und damit auf eine merkwürdige Art und Weiße perfekt.

„Kleine, wir werden das sicherlich irgendwann nachholen können, bis dahin musst du deine Gier nach mir leider noch im Zaum halten, frag mal die beiden da drüben, die können dir sicher irgendwas besorgen mit dem du deine Sabber aufwischen kannst!“


Er stichelte und zwar ziemlich offensichtlich, als hätte es ihm noch lange nicht gereicht einmal eine von ihr zu fangen, als hätte das weder sein Selbstbewusstsein noch sonst irgendwas in ihm beeinflusst, nein äußerlich ließ er sich natürlich nicht anmerken das es der jungen Frau etwas Respekt einbrachte wenn sie es wagte sich so gegen den Schwarzhaarigen zu stellen dem seiner äußerst dominanten Art sonst so ziemlich jeder aus dem Weg ging. Leider wusste er genau das er verdammt gut aussah, auch wenn eine leichte Röte seine die Wange überflog die ihre Hand getroffen hatte, doch das ging neben seinen Augen, seinem restlichen Gesicht und vor allem seiner Ausstrahlung unter die so merkwürdig anziehend, oder ausziehend war.

Langsam wurde sie einfallslos was ihm nicht sonderlich gefiel, besonders da sie sich bis jetzt so schlagfertig gezeigt hatte, doch ihre Wut war unübersehbar, aber genau war das was sein Lächeln zu einem Grinsen werden ließ, viel zu breit wenn man bedachte das er laufend von ihr zusammen gestaucht wurde und eigentlich nur noch am Boden vor ihr herum robben wollte, aber es gab bisher niemanden der es schaffte das Ego von Slyven unterzukriegen und der der es schaffte es anzukratzen bereute es ziemlich schnell, besonders wenn er männlich war. Spöttisch schob er die Lippen leicht nach vorne und quittierte damit ihr ‚Überraschung’ als wollte er es sich verkneifen laut loszulachen was jedoch auch der Fall war, was Jamie aber nicht unbedingt schmecken würde, denn gerade war sie ziemlich reizbar.

Mit ihren nächsten Worten jedoch schaffte sie es, nachdem sie ihre Hand von seinem Arm zurück gezogen hatte als hätte sie sich verbrannt, ja sie schaffte es wirklich das er los lachte, ein leiser melodischer Laut, der wunderschön wäre würde er nicht durch so eine Situation entstehen, denn jetzt klang es so das man ihm am liebsten eine Knallen würde, in dem Fall der Rothaarigen, noch mal eine Knallen würde. Schnell verbiss er sich jedoch das Lachen, biss sich auf die Lippen und doch funkelten seine Augen so voller Schalk das sie beinahe weiterlachte. Noch während sie sich umwand, um ihre Enttäuschung gegenüber dem jungen Mann zu zeigen, arme kleine Jamie, lehnte er sich leicht nach vorne, seine Augen hatten plötzlich etwas forschendes, etwas neues das hier auf der Insel noch nie in ihnen zu sehen war.

„Irgendwie ist es erbärmlich, wenn man geht, nicht weil man mit einer Moralpredigt fertig ist sondern weiter in dem Wissen sein zu müssen, dass ich dir eigentlich ziemlich gefalle!“


Seine Stimme war vollkommen gelassen, doch trotzdem musste er das los werden, er war gerade so richtig schön in Fahrt und zeigte das auch deutlich, während seine Augen leuchteten.

„Nicht wahr, Jamie, eigentlich ist meine vollkommen Gewissenlosigkeit regelrecht anziehend!“

Er spottete nicht, denn er wusste das es so war, denn das war es meistens bei den Frauen die er kannte, also bei ziemlich vielen, denn seine offene Art und Weiße war beeindruckend und seine Spielchen meistens nahezu faszinierend.

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Amber

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BeitragThema: Re: Der Strand   So Sep 05, 2010 4:20 pm

Ihre Worte waren einfach jämmerlich, genauso wie ihr jetziges Verhalten. Doch irgendwie scheint es in solchen Situationen, dass man nicht anders kann. Die Blonde hatte sich im Moment überhaupt nicht unter Kontrolle. Das alles machte sie irgendwie...krank. Ja. So konnte man es ungefähr beschreiben. Die verfluchte Insel brachte gerade ihr ganzes Leben durcheinander, wobei sie auch Schuld dran hatte. Aber wenn sie nicht hierher gekommen wäre, dann säße die Blonde nun vielleicht an ihrem Lieblingsort im Wald und würde sich nicht mit ihr fremden Problemen befassen müssen. Amber hatte keine Ahnung, was sie im Augenblick machen konnnte, um die Situation – wie auch immer – zu beruhigen. Allmählich schien es im Inneren ihres Kopfes zu pochen und das war ein sehr, sehr schlechtes Zeichen. Was musste noch geschehen, damit die Blonde begriff, dass es eine ziemlich falsche Entscheidung war, auch wenn sie nur mehr oder weniger die Wahl dazu hatte, von NY wegzugehen?

Nun, da sie allein mit Slade am Strand war, fühlte Amber sich total fehl am Platz, völlig unwohl. Das war natürlich klar nachdem, was gerade passiert war. Verloren stand sie da, die Hände nervös am T-shirt herumzupfend und den Blick ab und zu auf ihn gerichtet. Das drückende Schweigen zwischen ihnen verriet eigentlich schon alles, zumindest was sie ungefähr im Inneren fühlten. Als die Blonde wieder einmal zu ihm blickte, erkannte sie die typische abweisende Haltung und als er zu den nächsten Worten ansetzte, sah man ihm an, dass es viel Kraft kostete, um nicht das zu zeigen, was er ihr auf den Klippen offenbahrt hatte, seine Verletzlichkeit. Sie spürte, dass seine Worte hart sein würden, aber sie es verdient hatte. Er hatte das Recht dazu und alle Gründe, um sie abgrundtief zu hassen.

Doch als sie seine Stimme wahrnahm und die Wörter sie förmlich damit mitten ins Gesicht schlugen, konnte Amber ein zittern nicht unterdrücken. Im ersten Augenblick geschockt erwiderte die Blonde seinen von Wut brodelnden Blick. Wie konnte er nur so über sie denken? Immerhin hatte sie mit allem gerechnet aber keinesfalls mit dem. Schnell den Blick abgewandt und auf den Horizont starrend wurden ihre Gefühle extremer. Jetzt war nicht nur ER wütend. Jetzt war nicht nur ER enttäuscht. Jetzt war nicht nur ER verletzt. Amber fühlte dasselbe, aber irgendwie auf einer anderen Weise. Es schien einfach falsch, dass Slade so dachte. Das war eindeutig zu viel für die junge Frau und vor allem FALSCH. Mit zitternder, aber dennoch ärgerlicher Stimme brach alles aus ihr heraus.

Wie ich dir so in die Augen gucken kann, fragst du mich?...Weil ich es wirklich bereue. Ich bereue, dass ich hierher gekommen bin und nun vor einem Berg Problemen stehe, den ich mir selbst gemacht habe. Ich weiß, dass ich an allem selbst schuld bin. Aber nie hatte ich das alles mit Absicht getan. Nie hatte ich vor denjenigen, der mir am meisten bedeutet, wehzutun. Aber wahrscheinlich ist alles eh schon zu spät, das ich meine Fehler nicht mehr ausbügeln kann.

Ihre Stimme wurde etwas lauter und mit festem Blick hatte sie ihn in die Augen gesehen. Auch ihr sah man an, dass es im Inneren schmerzte. Jetzt wusste Slade die Wahrheit. Es lag nun bei ihm, ob er ihr Glauben schenken würde oder nicht. Doch das nächste konnte Amber sich nicht verkneifen. Wenn sie schon mit der Wahrheit anfängt, sollte er auch alles wissen, auch was sie in Erwägung zog.

Vielleicht ist es besser wenn ich Cambio verlasse. Dann habt ihr endlich Ruhe vor der falschen Schlange und ihren Intrigen. Mich wird sowieso keiner vermissen.

Traurig lächelnd fügte sie in Gedanken dazu: Wer auf dieser Welt wird es überhaupt?
Die letzten Worte klangen nicht so wie geplant. Eher wirkte die Blonde dadurch noch zerbrechlicher, als sie es in dem Moment wirklich war und auch sein wollte. Wieder rollte eine einsame Träne ihre Wange herunter. Das wars wohl. Für sie war eigentlich alles gesagt und irgendwie spürte Amber, dass sie es hier keine Minute länger aushalten würde. Erneut starrte sie in den Sand und machte Anstalten Slade den Rücken zu kehren.
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Jamie
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BeitragThema: Re: Der Strand   So Sep 05, 2010 8:16 pm

Desinteressiert sah sie dabei zu wie Sly in seinen Taschen nach Zigaretten kramte. Jamie selbst rauchte nicht. Schließlich gab es andere Dinge in die man sein Geld investieren konnte. Sie war froh nicht so ein Laster zu haben. Denn ständig dem Drang nach einer Zigarette nachgehen zu müssen würde sie ganz schön nerven. Dabei spielte noch nicht einmal die Tatsache eine Rolle, dass es extrem ungesund war.

Sein Lächeln war irgendwie seltsam. Es war fast schon zu perfekt. Dabei spielte die Tatsache, dass man bei Sly sowie so nie so richtig zu wissen schien, woran man war, nicht einmal die entscheidende Rolle. Lachte er sie an oder aus? Es war Jamie egal. Sie war noch wütend und wollte dem Luft machen. Im Moment legte sie da auf die Mimik des jungen Mannes wenig wert.

Slys Erwiderung nahm Jamie nur mit einem weiteren Kopfschütteln hin. Dem Kerl war nicht mehr zu helfen! Sie konnte nicht nachvollziehen, was ihn so sehr an der Beziehung zwischen Amber und Slade aufregte. Es war schließlich nicht normal, dass Leute immer wieder aus lauter langer Weile gegen die selbe Sache stichelten. Etwas schien ihn daran doch wohl zu stören. Ein Ansatzpunkt für Jamie.

„Wow, die Sache zwischen Amber und Slade scheint dich ja wirklich zu beschäftigen. Bist du etwa eifersüchtig, dass er die Chance hat mit jemanden glücklich zu werden und du sie nie haben wirst?“

Gespielt mitfühlend und dennoch voller böser Absicht erklang ihre Stimme. Sie schaute ihm ohne Scheu in die Augen. Herausfordernd hielt sie seinen Blick fest. Mittlerweile war es ihr egal, ob sie Sly verletzte, wenn er sie offen angreifen durfte, konnte sie das auch.

Sein Lachen ging ihr an ihrem hübschen Hintern vorbei. Er konnte sie mit seinem Gehabe jetzt nicht mehr angreifen. Zumindest vorerst nicht mehr. Lediglich seine Erwiderung schaffte es, dass sie innehielt und sich umdrehte. Das war ja die Höhe! Sly hatte sich vor gelehnt und schaute ihr provozierend in die dunklen Augen.

„Weißt du Slyven, vielleicht hast du Recht. Vielleicht könntest du mir hin und wieder doch gefallen, zumal du auf eine interessante Art und Weise anders sein könntest als alle anderen, aber das hält nun mal nicht lange bei dir an und dann bist du wie jeder andere auch. Du stehst dir dabei selbst im Weg, so das es sehr unwahrscheinlich ist, dass du irgendwann überhaupt mal einem Mädchen gefallen könntest.“

Jamie verzog keine Miene bei dem was sie sagte. Es war ihr ernst, denn sein Getue nervte mit der Zeit wirklich. Wer wollte schließlich schon perfekt sein? Da sie aber neugierig auf die Reaktion des Schwarzhaarigen war blieb sie nun stehen. Ihre roten Haare wurden ihr vom Wind ins Gesicht geweht.

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Slyven

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BeitragThema: Re: Der Strand   So Sep 05, 2010 9:21 pm

Sie konnte sich erstaunlich gut unter Kontrolle halten, zu gut seiner Meinung nach, denn ihre Temperamentsausbrüche waren irgendwie schon süß, wenn sie sich aufregte konnte man sie fast mit Rumpelstilzchen vergleich, natürlich nur fast, obwohl er sie offen damit verglich, eine äußerst amüsante Vorstellung! Kurz überlegte er ob ihre Desinteresse gespielt war oder ernst, aber eigentlich konnte es ihm am wohlgeformten Arsch vorbei gehen, sie war nur eine Zeitvertreibung wie beinahe jeder andere Mensch hier auch, leider waren nicht mehr viele Menschen übrig auf dieser Insel, unter den gegangen war Riley der anscheinend Jamie bis dahin für sich beansprucht hatte, noch ein Grund das sich Slyven sein Interesse an der jungen Frau gut überlegte. Er inhalierte den Rauch seiner Kippe und ließ die Lider seiner Augen sich leicht über seine schwarzen Seelenfenster senken, während sein Gesichtsausdruck an den einer Katze erinnerte die die Sonne genoss und trotzdem hatte er etwas lauerndes an sich, als würde er auf ein Beutetier warten das her kam um ihm den Aufenthalt auf dieser Insel zu versüßen.

Er spielte seine Rolle perfekt, absolut perfekt, er war in diese Rolle hineingewachsen, er war so aufgewachsen als der kleine arrogante Junge, okay klein war etwas untertrieben, aber er kannte nichts anderes würde auch niemals aufhören nach der absoluten Perfektion zu streben, auch wenn viele das als vollkommen unmöglich ansahen. Sein Lächeln schmiegte sich perfekt in sein schönes Gesicht, während er die dunklen Augen wieder öffnete und dem Mädchen entgegen sah welches immer noch alles andere als angetan von ihm wirkte, nein anscheinend konnte sie sich immer noch kaum zurück halten ihm das atemberaubend schöne Gesicht zu zerkratzen. Langweilig. Eigentlich hatte er von dieser Situation mehr erwartet als nur sinnlose Worte die hin und her geworfen wurden, vor allem da Jamie sich andauernd wiederholte, vielleicht sollte er sie, Gentleman wie er war darauf aufmerksam machen, dass es keinen Sinn hatte die ganze zeit das selbe zu labern.

Sie versuchte ein zu provozieren, gut das würde sie vielleicht schaffen, aber sicherlich würde er keinem Mädchen gegenüber handgreiflich werden, doch vielleicht sollte er sich diesen Vorsatz im Bezug auf Jamie auch noch einmal überlegen, schließlich hatte er schon ihre Hand im Gesicht gehabt statt ihrer Zunge in seinem Hals. Langsam verzog er die Lippen zu seinem typischen Sly – Grinsen das spöttisch und gewagt auf seinem Gesicht halt fand, damit quittierte er ihre Worte, denn er wusste das er dort draußen in der Welt jedes Mädchen haben konnte das er haben wollte, nun sie vielleicht nicht weil sie ihren Mutterinstinkt gegenüber Amber und Slade ausleben musste, nun ja dann musste er sich halt weiter an Amber halten und das kleine Herz des Braunhaarigen weiter malträtieren.

„Natürlich bin ich eifersüchtig auf Amber, ich würde zu gerne auch einmal mit Slade knutschen, nur deswegen hab ich das alles ja gemacht, weil er mich in der Kapelle nicht an seine Wäsche gelassen hat!“


Mit einer typische, vorurteilsmäßigen Stimme redete er diese Scheisse dahin, während er sie weiterhin anblickte, denn für ihn gab es keinen Grund auf irgendjemanden eifersüchtig zu sein, am allerwenigsten auf Slade, denn mit seinem Aussehen übertrumpfte er den jüngeren so oder so, da konnte man nichts machen, außer den anderen in eine Schönheitsklinik bringen. Ihr gespieltes Mitleid wurde von ihm mit einem ebenso gespielt traurigen Gesichtsausdruck quittiert, als wolle er sie weiter reizen und nicht sie ihn, ein ständiges Spiel das anscheinend dort zwischen ihnen herrschte, als wollten sie wissen wer früher ausrastete.

Als sie sich zu ihm umdrehte grinste er sie fies an, seine dunklen Augen leuchteten aus ihren Höhlen heraus wie dunkle Steine die verschwenderisch in diese so oder so perfekten Körper eingesetzt wurden, als wäre das auch noch nötig gewesen um seine restlichen Mitmenschen auch noch zu deprimieren, arme Dinger waren das. Nach ihren nächsten Worten verzog er kläglich das Gesicht, doch der Spott aus seinen Augen wollte nicht weichen, als hätte jemand ihn dort festgeklebt sodass er nicht aus diesen Seelenfenstern entkommen konnte.

„Leider hatte ich die Chance zu oft, aber ich hab festgestellt, dass es mir besser gefällt nicht die große Liebe zu spüren, dafür den großen Spaß zu haben. Vielleicht steh ich mir selber im Weg, aber wie soll man das schon tun wenn man sich eh in einer Sackgasse befindet! Glaub mir um mich zu durchschaun musst du noch viel üben, Liebling!“

Zynisch blickte er sie an, denn irgendwie ergaben seine Worte ein merkwürdiges Geständnis, doch ihr blieben nun zwei Möglichkeiten, entweder sie verschwand oder er würde sie küssen, obwohl ihr zweiteres wahrscheinlich auch lieber war.

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Slade

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Sep 06, 2010 7:03 pm

Er triftete ab. Immer mehr verschwammen die Konturen der Insel. Immer und immer schneller wurden die Drehungen. Es gleichte einem Karusell. Slade schloss die Augen. Ihm wurde immer und immer mehr schwindlig. Auf einmal hielt das Karusell an und er öffnete langsam die Augen. Er stand in Dunkelheit. Langsam tastete er sich voran. Links und rechts fühlte er raue, nasse Steinwände. Unfassbar genau spürte er jede einzelne Masserung der Wand. Und so langsam däümmerte s ihm wo er war. Er war in den alten Stadtmauergängen seiner Stadt. Ein beliebter Ort vom ihm und seinen Freunden. Hier war es im Sommer angenehm kühl und im Winter angenehm warm. Sie hatten immer ein paar Lampen dabei gehabt. Und feierten dort regelmäßig. Dort störte es niemanden. Doch diese Situation hatte er noch vor den ganzen Feiern erlebt gehabt. Er war allein hier unten gewesen. Und damals hatte er zuerst Angst und Panik gehabt. Allein in so niedrigen Wänden zusein und sich erst einmal orientieren zu müssen. Doch schon nach kurzer Zeit bemerkte er das dies ein Fehler war. Er gewöhnte sich daran so tief geduckt zulaufen und fand immer und immer mehr Gefallen an den Wänden. Und genau nach dieser Erkenntnis drehte sich sein Ganzes abermals und wieder war er am Strand. Auf Cambio. Mit IHR. Doch was hatte diese gedankliche Reise ihm gebracht?!

Slade stand immer noch in seiner abweisenden Haltung da und hatte den Kopf immer noch Richtung mehr gedreht. Eine kleine Brise streifte ihn und seinen Körper. Es war angenehm obwohl ihm die prasselnde Sonne immer noch nichts ausmachte. Er als er IHRE Worte hörte wurde er wieder aufmerksam. Doch erstmal nicht wichtig waren für ihn die Worte sondern der Ton mit dem SIE sie sagte. Er zwang sich den Kopf in IHRE Richtung zu drehen. Schon beim ersten Blick wurden wieder einige Stücke aus seinem Herzen gerissen. Doch verdrängte er den Schmerz und lauchte den Worten nun sehr aufmerksam. IHRE Worte kamen mit einer von IHR unbekannten Wut herraus. Jedes einzelne Wort, wenn man es mit ihren Blicken zusammenlegte war wie ein Peitschschlag ins Gesicht und hinterlies einen langen roten Striemen auf seinem Gesicht.

Hatte er SIE wirklich mit seinen Woprten verletzte. Bereute sie es wirklich?! SIE hatte ihn schon mal hinters Licht geführt.
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Slade dachte an seinen gerade vergangenen Ausflug in das Geschehene zurück. Und auf einmal zeigte sich in ihm ein ganz nanderer Weg auf. Was war wenn SIE einfach nur Angst hatte? Wenn sie sich auf den Klippen unsicher gefühlt hatte? Wenn er SIE einfach nur überrumpelt hatte mit seinem Geständnis? Tat er IHR hier Unrecht?

Und nun erwiederte er zum ersten Mal wieder IHREN Blick. Den Blick in den er sich hätte verlieren können. Er sah das es war war was SIE sagte. Was Amber sagte. Und in ihn bewegte sich etwas Unbeschreibliches. Immer mehr fühlte er sich zu ihr angezogen. Und die nächsten Worte, dass sie Cambio verlassen wollte gaben ihm den Rest. Nein, sie durfte Cambio nicht verlassen. Nicht wegen seiner Ignoranz. Nicht deswegen weil er nicht gesehen hatte das sie Probleme hatte.

Er sah wie eine einzelne Träne ihre Wange herunter lief. Er trat einen Schritt an sie heran und wischte vorsichtig mit seiner Hand ihr die Träne weg. Und auch als sie sich wand um zu gehen hielt er sie sanft an der Hand fest.

Nein du musst nicht gehen. Es war mein Fehler das ich so schlecht von dir gedacht habe. Ich hätte wissen müssen das du nicht so bist. Bitte Amber, bleib hier.
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Jamie
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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Sep 06, 2010 9:14 pm

Jamie konnte Sly nur schwer einschätzen. Wahrscheinlich ging das so ziemlich jedem so, auch wenn er etwas längere Zeit mit ihm verbracht hatte. Vielleicht gab es niemanden, der ihn genau kannte. Obwohl er und Syr sich doch nahe zu stehen schienen. Aber in der kurzen Zeit die Jamie nun schon mit dem jungen Mann zusammen verbracht hatte, hatte sie ihn noch immer nicht durchschauen können. Manchmal schien es ihr als würde seine kalte und emotionslose Seite nur gespielt und dann leuchtete wieder ein Feuer in seinen Augen, das sie verunsicherte. Aber er musste dann schon sehr gut sein um die Maskerade aufrecht erhalten zu können. Es war seltsam, sollte es Bewunderung sein, weil er alle täuschen konnte, oder Verachtung, weil er sein wirkliches Ich nicht offen zeigen wollte? Wenn es nicht doch seine Art war. Doch was sollte das schon für ein Leben sein, wenn man nur auf der Suche nach Spaß war, weil einen nichts lang glücklich machen konnte. Es war ein zielloses Leben, irgendwie. Zumindest wenn man es von außen betrachtete.
Ja, dieses Durcheinander machte den jungen Mann recht interessant. Auch wenn Jamie hier und da ebenfalls einstecken musste.

Egal was sie zu sagen schien, wie sie an sein Gewissen appelieren wollte, es brachte nichts. Das war frustrierend. So eine Erfahrung hatte sie nicht oft. Jamie war irgendwie automatisch in die Rolle der verantwortungsbewussten gerutscht, die die Sorgen der Welt auf ihre Schultern lädt. Manchmal wünschte sie sich aus dem Kreis ausbrechen zu können. Doch es gab niemanden, der sie wieder auffangen würde, wenn sie scheiße baute. Sie war so gut wie auf sich allein gestellt, hatte keine Chance irgendetwas zu tun, was sie in Schwierigkeiten brachte. So war ihr Leben nun mal.

Ihre ganze Haltung drückte Gereiztheit aus. Sly spielte mit dem Feuer, wie man so schön sagte. Und wenn er weiter so machte, würde er sich etwas für ihn wichtiges verbrennen. Das konnte Jamie ihm jetzt schon versprechen. Aber es würde den Schwarzhaarigen nicht interessieren. Und so beließ sie es bei einem Schweigen. Alles andere wäre Zeitverschwendung. Anscheinend waren sie beide ziemlich stur und beharrten auf ihren Standpunkten. Das konnte ja nur in einer Katastrophe enden, welcher Art, das würde sie noch früh genug erfahren.

„Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob sich das lohnen würde.“

Diesen Satz konnte man so und so deuten. Einmal, das sie es nicht wollte, ihre Zeit nicht verschwenden wollte etwas zu verstehen suchen, was niemand verstehen konnte. Und zum anderen, dass es nicht von Interesse für sie war. Es gab noch andere Dinge, denen sie sich auf Cambio widmen konnte. Die Rothaarige war sich selbst auch noch nicht ganz so sicher, wie sie es für sich wertete. Vielleicht ein bisschen von beidem?

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Sep 06, 2010 11:01 pm

Es langweilte, sie langweilte, irgendwie war diese Situation nichts mehr für ihn, auch wenn die Spannung immer noch deutlich in der Luft lag und seine dunklen Augen zeigte wie wenig ihn das alles hier noch interessierte, es war an der Zeit sich zurück zu ziehen in seine Blockhütte und sich dann mit seinen restlichen Drogen ein letztes mal wieder abzuschießen, so wie er es so oft getan hatte und auch oft tun würde. Ihre Augen ruhten auf ihm, prüfend als wollte sie heraus finden was in dem inneren des jungen Mannes vorging, doch diese Frage war viel zu einfach zu beantworten. Nichts. In ihm ruhte die übliche Emotionale Kälte die er so oft herauf holte oder sich von ihr einholen ließ, meistens war es dann so als würde man anfangen mit einer Wand zu diskutieren, ja so ähnlich war es und genauso gut wie eine Wand reagierte auch Slyven auf ihre Stimmung, auf ihre Moralpredigt. Langsam verdrehte er die dunklen Augen, hob flüchtig die Hand um sich die langen, dunklen Haare aus dem Gesicht zu streifen, doch immer noch betrachtete er die junge Frau, merkwürdiger weiße nicht fähig sich einfach um zu drehen und zu gehen, irgendwo hin wo er seinen ‚merkwürdigen’ Gedanken nachhängen konnte.

Tief inhalierte er wieder den Rauch seiner Kippe, spürte den Rauch der langsam und kratzend seine Kehle hinunter glitt und doch die ewige Sucht des jungen Mannes zu stillen, zu befriedigen während sie weiterhin an ihm nagte und nur für kurze Zeit leicht zur Ruhe zu kommen, ihn weiter zu treiben tiefer in die Sackgasse hinein in der er sich befand und seinen Konsum genoss. Seine dunklen Augen flackerten, doch sie flammten nicht mehr so wie zuvor, beinahe trunken von seinem Triumph in seinem Spiel, doch sein Triumph wurde gerade von Slade zu Nichte gemacht wie er betrachten konnte, doch der Spott glitt so offensichtlich über sein schönes Gesicht, denn der fein fühlende junge Mann konnte scheinbar der blonden Frau nicht sonderlich lang wütend sein. Trägheit zeigte sich auf seinem Antlitz welches immer noch wirkte als wäre es das eines Engels dessen Vater jedoch ein Dämon oder der Teufel persönlich gewesen war, doch dieser Boshafte Genugtun in seinem Gesicht war schon wieder verachtenswert, ja man wollte ihn am liebsten aus dem Gesicht gewischt um es mit passenderen Emotionen zu füllen.

Was würde eigentlich in dieses Gesicht passen? Freundlichkeit, Güte, ja vielleicht sogar der Wunsch nach Frieden, doch irgendwie stand genau das Gegenteil in den Augen und dem Angesicht des jungen Mannes, er wirkte wie immer hinterlistig, durchtrieben und doch seltsam charmant als wollte er die Welt sofort wieder versöhnen, wenn er wieder irgendetwas anstellte, die Leute gegen sich aufbrachte und doch konnte er sich sofort wieder bei allen einschleimen, eine seltsame Gabe. Die junge rothaarige Frau wirkte immer wieder als wollte sie den jungen Mann zügeln, als wollte sie es schaffen sein leben in geordnete Bahnen zu bringen und doch scheiterte sie, sie würde immer scheitern, denn er wollte sich nicht ändern, er wollte weiterhin sein Leben so leben wie es war, für ihn war es gut so und ob es andere störte interessierte ihn nicht.

Wütend blitzten dunkle Augen ihn an, es schien als wollte die junge Frau ihm gleich noch mal eine Knallen und Slyven konnte spüren das er sich nah an der Grenze eines Wutausbruches befand, doch das trieb ihn dazu an weiter zu machen, es vertrieb die langweile die er verspürte diese trügerische Träge die ihn befiel und plötzlich glitt wieder ein provozierendes Lächeln über sein Gesicht das sehr deutlich zeigte das er wusste wie gut er aussah, auch das er wusste wie gut dieses Lächeln seine Schönheit unterstrich. Die Dunkelheit seiner Seelenfenster wirkte faszinierend durch dieses provozierende, wohldosierte in seinem gesamten Angesicht das ihr gegenüber war und es schien als wollte er es ernsthaft darauf anlegen noch einmal eine von der jungen Frau zu fangen. Langsam, beinahe schon schleppend glitt sein Blich von ihrem Gesicht hinab, ja der Körperbau der jungen Frau war wirklich nicht zu verachten, sie passte perfekt, perfekt in sein Beuteschema doch leider hatte er es sich mit ihr versaut und so wand er den Blick von ihr ab.

Noch einmal blickte er zu Amber und Slade, sie schienen sich so ziemlich wieder verstanden zu haben jedenfalls wirkte es so und langsam wand der den Blick der jungen Frau wieder zu, schwang ein süffisantes Lächeln auf seine Lippen und hob den Kopf was ihn arroganter wirken ließ als er es so oder so schon war.

„Schau die beiden haben sich wieder lieb, ich hab ihrer Beziehung anscheinend auf die Sprünge geholfen, jetzt sie glücklich und geh Applaus klatschen!“

Er hob die Hand und wedelte damit leicht in die Richtung der beiden, als wollte er eine lästige Fliege verscheuchen, während die Worte von jamie scheinbar untergingen betrachtete er sie wieder, wand sich jedoch leicht um, warf seine ‚aufgebrauchte’ Kippe auf den Boden und betrachtete wie sie zischend am Strand erlosch, blickte kurz zu der jungen Frau und erwartete plötzlich einen Vortrag über Umweltverschmutzung. Seine Gedanken kreisten um das Thema wie er das verhindern konnte und leicht legte er den Kopf schief, betrachtete die Rothaarige mit einem seltsamen, kindlichen Gesichtsausdruck, der so unschuldig wirkte das man ihm beinahe alles verzeihen konnte was er von sich gab, doch die leuchtenden dunklen Augen konnten diese Illusion so schnell zerstören wie nichts anders.

„Okay, wenn du mir noch einen Vortrag halten willst, weil ich schon wieder, irgendwas verbrochen hab, dann verschiebs auf später ich würde mir gerne mal einen runterholen gehen!“

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mi Sep 08, 2010 7:25 pm

Für eine kurze Zeit schien die Blonde in die Zunkunft zu reisen. Sie war wieder in NY, saß gerade in ihrem abgeschlossenen Zimmer und fragte sich, was die übrigen wohl gerade auf der Insel machten. Würde sie wirklich so denken, wenn sie wieder zu Hause wäre? Hätte die Reise ihr Leben und vor allem sie verändert? Die Frage ließe sich jedoch nur beantworten, wenn Amber sich wirklich dazu entschließen würde, wegzugehen. Diese Entscheidung lag ihr bis jetzt am nahsten. Aber war das wirklich nötig? Zwei Stimmen in ihrem Kopf stritten sich. Kein Agenblick schien passender als dieser. Es würde einfach werden, dachte sich die Blonde. Nur, wollte sie überhaupt wieder zu den Cudneys? Was wäre, wenn sie einfach abhauen und nicht zurückkehren würde? Die Vorstellung hatte irgenwie etwas aufregendes an sich, doch ihr war nicht nach lachen zumute. Eher musste Amber jetzt schauen, wie sie von hier wegkam, oder besser gesagt musste sie sich überlegen, ob sie wortlos Slade hier stehen lassen sollte oder nicht. Hatte er es immerhin nicht ein paar Worte von ohr verdient? Doch eigentlich hatte sie ja schon alles gesagt und er war nun sauer auf sie. Die Blonde konnte nicht darauf hoffen, dass er ihr verzeihen würde. Bei dem was sie getan hatte, war es sogar schwer es selbst nachzuvollziehen. Außerdem hatte sie vor Jamie kein gutes Bild abgegeben, als sie eben mal mit Sly rumknutschte. Für Sly war es sowieso nur ein kleines Spielchen gewesen und mit Syricaz hatte sie noch nichts am Hut gehabt.

So blieb ihr sozusagen nichts im Weg, um von der Insel zu verschwinden. Nichts. Gar nichts. Das Meeresrauschen nahm sie jetzt von einem Ohr vestärkt wahr. Fest entschlossen wollte Amber gerade in Richtung der Blockhütten gehen als eine Berührung sie aus der Tiefe ihrer Gedanken holte. Wärme machte sich in ihrem Körper breit. Das schien das schönste Abschiedsgeschenk ihres Lebens zu sein. Slades Hand an ihrer Wange, die gerade ihre Träne wegwischte. Ein sanftes Lächeln erhellte für einen Moment ihr Gesicht. Doch das nächste passte irendwie nicht in das Abschiedsschema. Er hielt ihr Hand und seine Worte, seine entschuldigenden, unschuldigenden Worte. Was sollte das? Womit hatte sie das verdient? Verzeihte Slade ihr wirklich so schnell? Man konnte es nicht besser beschreiben, als dass über ihrem Kopf ein großes Fragezeichen hing. Daswar einfach un möglich. Gerade explodierte Slade noch fast vor Wut und jetzt bat er sie zu bleiben? Das schien irgenwie falsch. Das alles war falsch. Die Blonde hatte ihn zutiefst verletzt und nun sollte ihr so schnell vergeben werden? Ungläubig schaute die junge Frau ihn an und wusste nichts zu sagen. Schien Amber wirklich wie ein Engel zu wirken, das für ihre schlechten Taten nie bezahlen musste? Zwar stimmte ein Teil von Slades Worten aber er hätte nicht wissen müssen wie sie tickte. Vielleicht kannten sich beide schon gut, aber immmerhin noch nicht gut genug, um zu wissen, dass Amber zu so einer schrägen Aktion tätig wäre.

Irgendwie stand sich die Blonde gerade selbst im Weg. Ihr wollte einfach nicht einleuchten, warum Slade ihr verzeihen konnte, sie selbst es im Augenblick nicht für möglich hielt. Sie schüttelte leicht ihren Kopf und blickte leicht verwirrt, leicht ärgerlich wegen sich selbst in seine Augen.

Das ist nicht fair. Ich meine warum machst du es mir so leicht? Ich habe es nicht verdient so nett behandelt zu werden, wie du es tust, nachdem ich so einen Mist gebaut habe.

Auch sie ist unmerklich näher an ihn herangetreten und versuchte trotzdem nicht zu nah zu sein.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Mi Sep 08, 2010 7:48 pm

Erst schien Amber wo anders zu sein genau wie er es gerade gewesen war. Doch gerade wollte sich Slade nicht entscheiden ob er wissen wollte was in ihren Kopf vor ging.Wollte er wirklich wissen über was sie nach dachte?! Vielleicht über Ideen wie sie sich am besten von der Insel wegholen lassen könnte?! Nein Slade entschied sich, froh darüber zusein es nicht zu wissen.

Und dann trat nach seinen Worten diese Ratlosigkeit in ihr Gesicht. Nur kurz war Slade erstaunt darüber aber dann verstand er Ambers Gefühl, was sie gerade haben musste. Erst ging er wtend auf Slyevn los und machte sie runter. Ja man konnte sagen das er sie auf eine Schlampe reduziert hatte und nächsten Moment nur durch ein paar Worte von ihr war er wieder der Alte. Ja warum war er wieder so schnell auf den Boden aufgeschlagen?!

Er schaute in ihre Augen. In ihre wunderschönen blauen Augen. Wie hieß es immer? Man hätte sich darin verlieren können. Ja das hätte Slade. Und wie er so Ambers Gesicht betrachtete fielen ihn immer mehr Sachen ein warum er nicht sauer mehr auf sie sein konnte. Und auch ihre Worte hatten ihn zu diesem Wandel bewegt. Sie schienen echt zu sein. Echt, ehrlich.....aufrichtig. Das Resultat dieser ganzen Sachen war so einfach wie verrückt. Er liebte sie.

Amber, du fragst mich warum ich dir so schnell verzeih?

Er merkte unmerklich wie sie einen Schritt näher tratt.

Ja du hast Mist gebaut Aber doch nur weil ich dich nciht verstanden habe. Und ein gewisser Anteil geht ja wohl auch auf Slyven zurück, oder? Amber ich weis du willst es vielleicht nicht hören und ich weiß es ist total bescheuert das nach so kurzer Zeit zusagen. Aber ich bin in dich verliebt. Liebe auf den ersten Blick würde ich sagen. Und meinem Herzen ist es gerade scheiß egal wie lange ich sauer auf dich sein sollte. Wie lange es fair wäre.

Endlich kam wieder ein kleines Lächeln über sein Lippen .
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BeitragThema: Re: Der Strand   Mi Sep 08, 2010 9:59 pm

Es fiel ihr schwer auf seine Worte zu hören, doch sie wusste, dass es wichtig war, dass es wohl alles erklären würde. Doch war es wirklcih wahr? Slade und Slyven sollen Schuld daran gewesen sein, dass das alles passiert war? Es wäre natürlich leichter wenn Ambers Schuld mit jemanden teilen würde, aber dass sie jetzt keine treffen sollte, verwunderte die junge Frau umso mehr. Plötzlich war sie sozusagen wieder die 'Liebe' und er – nicht direkt der 'Böse' – aber der Verursacher? Seine verständnisvollen, tröstenden Worte gingen ihr nicht mehr aus dem Kopf, jedoch der andere Teil, von dem die Blonde ja eigentlich schon wusste halten viel lauter wieder, als der erste. Slades Gefühle für sie haben sich also nicht geändert und er schien bereit alles auf eine Karte zu setzen und ihr von seinen ganzen Empfindungen zu erzählen. Amber blickte sein wundervolles Gesicht an, auf dem gerade ein Lächeln zu sehen war. Alles Wut und Enttäuschung war also verflogen und machte platz für etwas tiefes, wichtigeres, dass vorher von den negativen Gefühlen verdeckt war.

Seit den Klippen hatte Amber nicht viel über ihre Gefühle Slade gegenüber nachgedacht. Es war klar, dass er etwas besonderes war und ihr mehr bedeutete, als vielleicht jede andere Person auf dieser Insel, auf dieser Welt. Konnte sie sich da auch sicher sein? Wie hieß es so schön? No risk, no fun! Es ging hier zwar nicht um Spaß im eigentlichen Sinne, aber um das Risiko auf seine Gefühle zu hören und es zu versuchen. Fehlte da nicht irgendwie etwas? Ein Haken oder ähnliches? Ja. So war die Bonde halt. Nirgends konnte es gut genug laufen. Immer befürchtete sie, dass irgendetwas schief laufen würde. Doch gerade traute sie sich selbst nicht und hatte Angst Slade wieder zu verletzen. Das hätte er ehrlich nicht verdient. Nochmal konnte sie ihm so etwas nicht antun, und das musste er auch wissen.

Also es ist nicht so, dass nur du Schuld warst. Ich hätte nicht einfach weggehen, sondern von Anfang an meine Unsicherheiten klären sollen. Ich möchte ehrlich zu dir sein und dich nicht noch einmal verletzen...Aber ich brauche erstmal kurz Zeit für mich. Ich mag dich wirklich aber wie gesagt, ich kann es dir nicht nochmal antun.

Wieder röteten sich ihre Wangen beim sprechen leicht und ihre Hände waren etwas unruhig hin und hergeschwungen. Die Stimme war im Gegensatz zum vorigen Mal sanfter und liebevoller gewesen. Auch ihr Blick ließ nicht daran zweifeln, dass sie wirklich die Wahrheit sprach. Doch einfach so gehen konnte die Bonde natürlich nicht. Sie stellte sich auf Zehenspitzen und gab ihm einen zärtlichen Kuss auf seine Lippen. Ihre Hände streiften die Seine. Wärme erfüllte erneut ihren Körper und ein Kribbeln durchzog ihre Adern. Dicht an seinem Gesicht bleibend flüsterte sie ihm noch zu.

Wir sehn uns dann.

Dann löste sie sich von ihm und ging in Richtung Gemeinschaftshaus. Umdrehen konnte sie sich nicht, sonst, dachte die Blonde, würde sie womöglich wieder zurückgehen, um ihn nicht alleine dort stehen zu lassen. Aber es war nötig darüber anchzudenken, über ihn nachzudenken. Doch über die anderen, die die ganze Szene hätten beobachten können, machte Amber sich zunächst keinen Kopf, dafür war noch keine Zeit gewesen.

>>verlässt Strand >> weiter im Gemeinschaftshaus
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BeitragThema: Re: Der Strand   Mi Sep 08, 2010 11:13 pm

Es war wieder alles in Ordnung. Zumindest für ihn. Und doch wurde er das Gefühl nicht los, dass sich auch Amber beruhigte und ihr alles etwas klarer erschien. Er wollte nicht mehr über das kürzlich Geschehene nachdenken. Es würde ihn nur zu sher daran erinnern das es Dinge gab die er nciht mehr erleben wollte. Und dazu zählte nun eindeutig auch die Szene mit Slyven und Amber. Er hatte zwar nicht das Gefühl das sich diese in sein Gedächtnis gebrannt hatte doch würde es noch etwas brauchen um sie ganz zu löschen. Und bis dahin musste Amber ihn auch erstmal noch etwason der Ernsthaftigkeit ihrer Worte überzeugen, denn ganz so blind würde er nun nicht mehr durch die Welt laufen.

Ihre Worte waren wie die in der Kapelle ähnlich. Bloß zeigten sie, dass sie schon etwas sicherer mit ihren Gefühlen umging.

Klar nimm dir die Zeit. Und merk dir aber bitte. Ich will nicht das du dich nur auf mich einläst um mir nicht weh zutun. Wenn du das selbe fühlst wie ich dann ist es ok.

Er wurde ein bisschen rot und schenkte ihr ein strahlendes Lächeln.Würde jetzt alles wieder gut werden. Sollte er wirklich auf der Insel sein Glück finden.

Ok bis dann.

Und dann geschah etwas was ihn überfordert. Amber kam auf ihn zu und küsste ihn sanft. In slade wallten sofort jegliche Adrenalinpegel auf und er bekam weiche Knie. Das war für ihn ziemlich untypisch doch es war Amber. Da war alles untypisch. Das ihn Hände streiften bekam er gar nicht mehr so mit. Er sah ihr nur nach. Und ja er fühlte sich auf Wolke 7. Zumindest fast. Es gab noch ein paar Sachen die er klären musste. Doch hatte das Zeit.

Slade, nun allein am Strand lief ins Meer und schwamm ziemlich weit hinaus um seine überschüssige Energie, die der Kuss entfaltet hatte zu verbrauchen. Und dies sinnvoll. Er tauchte mit seinen Kopf unter Wasser. Er spürte wie das Salz an seiner Lippe brannte, doch es war ihm egal. Grade zählten nur die guten Gefühle. Nach guten 10 Minuten kühlen Spaß im Wasser schwamm er wieder an den Strand zurück und lies sich auf sein Handtuch fallen. Und so blieb er liegen. Er drehte sich noch auf den Bauch um sein Gesicht nicht ganz der Sonne so frei entgegen zuhalten und genoss zum erstenmal richtig das Gefühl auf einer fast einsamen Insel zusein.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Sa Sep 11, 2010 4:23 pm

Als sie sich auf dem Weg machte, halten seine Worte in ihrem Gedächtnis wieder. Nein. Diesmal würde sie ihn nicht wehtun. Das würde er auch nicht verkraften. Und sie? Es kam gar nicht in Frage, dass er leiden musste, so schlimm es auch klang, aber es war so. Sein verletzter Gesichtsausdruck erschien plötzlich wieder vor ihren Augen. Angewiedert von sich selbst fuchtelte sie mit den Händen vor ihr Gesicht, um das Bild zu vertreiben. Und sie war auch noch Schuld daran gewesen. Eigentlich müsste man sie dafür bestrafen, stattdessen schien gerade genau das Gegenteil zu passieren. Sie bekam eine zweite Chance und dafür war sie sehr sehr dankbar. Der kühle Wind schien auch seinen Senf dazu geben zu wollen und bließ ihr an den Rücken. Lächelnd nahm die Blonde es so auf, als würde er sie dazu drängen, es Slade endlich zu sagen.
Der Sand knirschte unter ihren Füßen. Amber hatte mit Absicht keine Schuhe angezogen und ihre Jeans etwas hochgekrempelt. Der warme Sand unter den Füßen war einerseits angenehm, doch mit der Zeit würde es wahrscheinlich zu heiß werden. Doch darüber wollte und musste sie sich keine Gedanken machen, denn ein paar Meter vor ihr lag er - auf dem Bauch und schien es zu genießen von der Sonne umstrahlt zu werden. Ja. So sah es aus, auch wenn es seltsam klingen mag - vielleicht auch etwawas kitswchig, aber das war ihr egal. Schließlich konnte ja keiner ihre Gedabnken lesen. Beim leisen Näherkommen sah man noch ein paar Wassertropfen auf seinem Rücken glänzen. Das Gesamte Bild war einfach perfekt - und zu schön um wahr zu sein. Die Blonde stand nun vor ihm und hockte sich hin. Wie von alleine wanderte ihre Hand zu seiner Wange, an der sich ein kleiner Wassertropfen war, wahrscheinlich von seinen Haaren heruntergetropft. Ihr Puls ging nun schneller, denn was würde er jetzt tun? Sie beschloss Slade zu 'wecken', falls er überhaupt schlief.

Hey du! Der Postbote ist da...

Man konnte durch die sanfte Stimme ein wunderbares Lächeln erahnen. Hoffentlich würde keiner ihre Zweisamkeit zerstören. Dann würde der 'Postbote' wohl später die erfreuliche Nachricht bringen müssen. Amber zog ihre Hand wieder zurück, um abzuwarten, was nun geschehen würde.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Sa Sep 11, 2010 4:48 pm

Er wusste nicht wie lang er dort so in der Sonne lag. Es war wohl nichtganz eine Stunde vergangen. Er konnte nicht ganz einschätzen ob eraufgeregt war oder ob er auf etwas wartete. Doch nun zählte erst einmaldas hier und jetzt. Und das hieß das er allein an einem einsamen Strandlag. Amber war fort gegangen. Er hoffte das sie bald wieder kam. jamiehatte, fast schon zu Slades eigenem körperlichen Wohl Slyven mit weggeschleift. Er wusste das sie hier in der Nähe waren doch störte ihndas nicht weiter. Immer hin, ja konnte man das schon sagen, war er alsSieger hervor gegangen. Auch wenn es typisch nach Typen klang dieMädchen wie Trophäen sammelten, diesmal erlaubte er sich diese Ansicht.Doch wenn es wirklich so werden würde, das Amber sich für ihnentscheiden würde und zu ihren Gefü´hlen stehen würde dann hätte ernicht nur gegenüber Slyven einen Sieg errungen. Nein, dann hätte erauch gegen alle anderen Lastigkeiten gesiegt. Gegen alle schlechtenErlebnisse. Dann wäre er wieder glücklich. So glücklich wie vor diesereinen Nacht. Vielleicht sogar etwas vollkommener da er jemand an seinerSeite hätte. Doch das waren alles nur Spekulationen. Erst einmal mussteAmber wieder kommen. Und dann musste sie auch noch ja oder nein sagen.Was war wenn sie Nein sagen würde? Er dachte erst gar nicht dran.

Er hörte wie nicht weit von ihm der Sand knirschte. Jemand kam auf ihnzu. Es war ein leichter Schritt. Somit konnte es nur Jamie oder.....Amber sein. Zu träge vom faul in der Sonne liegen rührte er nichteinmal sein Auge. Er lies sich überraschen. Er merkte wie sich jemandneben ihn herab lies. Und dann war da diese Berührung an seiner Wange.Und nun wusste er zweiwas zugleich. Ersten war es Amber die da nebenihm saß und zum zweiten, ja, er hatte auf etwas gewartet. Auf das, dasssie wieder kam.

Er hob sein Kopf und öffnete die Augen und sah in Ambers Lächeln. Auch er Lächelte. Jedoch noch etwas zaghaft.

Der Postbote? So was gibt es auch auf einer einsamen Insel. Welche Naricht will er mir den überbringen?


Es war zwar ernst gemeint aber ein klein wenig Witz lag darin schon.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Sa Sep 11, 2010 5:34 pm

Perfekter hätte das alles gar nicht sein können. Sie kam sich wie in einem Märchen, nein wie in einer Lovestory vor. Nach einem Drama finden sich das Paar und gestehen sich ihre Liebe. Aber das hier war etwas ganz besonderes, es war ein neuer Anfang für beide und das war gut so. Man konnte zwar nicht alles, was schonn vorher passiert war als schlecht bezeichnen, doch war dies hier besser, als das alles. Der Gedanke an den Kuss an den Klippen holte die Blonde wieder ein und ihr ganzer Körper schien von einem Kribbeln befallen. Das war der beste, naja nicht erste Kuss, aber richtiger Kuss, den sie je gehabt hatte. Amber war froh, dass es Slade und nicht Sly oder sonst wer gewesen war. Das beste war jedoch, dass sie beide jetzt hier zusammen waren.
Sein noch zurückhaltendes Lächeln verriet, was im Inneren vorging. Es war berechtigt und sie sollte ihn nicht zu lange warten, weil es dann vielleicht doch zu spät sein würde und so weit würde es Amber nicht nochmal kommen lassen, nicht nochmal.

Ich zittiere:''Ich brauchte eigentlich gar nicht nachdenken, denn im Inneren wusste ich schon von Anfang an, dass ich auch in dich verliebt bin. Und so ist es auch jetzt. Also wenn du mich noch willst, triff mich.'' Wenn sie mich entschuldigen würden.

Sie konnte es nicht lassen, witzig dabei zu sein, auch wenn es eine ernste Sache hier war. Er würde es bestimmt verstehen. Amber blickte tief in seine Augen. Die witzig verpackte Botschaft war sehr ernst gemeint und das wusste er auch, denn in solchen Dingen machte die junge Frau keine Scherze. Lächelnd stand sie auf und ging ein Stückchen, nicht weit von ihm an den Strand. Dann drehte sie sich um, immer noch lächelnd und wartete auf ihn. In diesem Augenblick war alles vergessen, es gab nur noch sie beide. Auf dieser Insel.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Sa Sep 11, 2010 5:45 pm

Und nun war das Ende da. Manchmal wusste man wann das Ende kam oder man konnte es erahnen aber manchmal halt auch nicht. Doch diesmal war es zu schön um wahr zu sein das, dass Ende nun da war. Das Ende der tristen Zeit. In der Zeit wo er nur noch negative fast schon schaurige Gedanken hatte. Sollte er jetzt hier wirklich sein Glück finden. Er hoffte es.

Amber spielte ihr Postbotenspiel noch weiter und es war etwas schwer ihr nach zu kommen doch er verstand ihr Naricht. und diese Naricht war so das glückseligste was sie ihm sagen konnte. Kein ich will nciht. Kein ich weiß nciht und auch kein ich kann nicht. Es kam ein JA ich möcjte es mit dir versuchen. Ein breites Lächeln tratt in das Gesicht von Slade. Er war da am Ziel. Beide hatten zwar das Kennelernen und beschnuppern und erste Date mit samt Kuss was man so innerhalb von 2 Wochen hatte innerhalb von 2 Tagen abgewickelt aber wenn kümmerte das noch. Slade zumindest nicht.

Er sah wie Amber, seine Freundin, sich etwas von ihm entfernte. Diese Beschreibung der jungen Fau war einfach nur faszinierend wenn man sie dachte. Er stand gekonnt auf noch bevor sich Amber wieder zu ihm umdrehte und ging ihr bedächtig nach. Und als sie sich rum drehte streckte er seinen Arm nach ihr aus. Er wollte sie jetzt ganz fest an sich wissen. Als Symbol dafür das sich keiner mehr zwischen die beiden drängen konnte.

Madame, nun bin ich da. Wie kann ich Ihnen behilflich sein? Brauchen sie etwas Bestimmtes?
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BeitragThema: Re: Der Strand   Sa Sep 11, 2010 10:16 pm

Das Meeresrauschen schien wilder zu werden, als die Blonde seine Hand nahm und ihren Körper an seinen schmiegte. Als würde es beide beglückwünschen wollen, was natürlich nur Einbilkdung war. Doch die Beziehung zwischen ihnen, die nicht hätte enger sein können, war echt. Realer als alles andere auf dieser Welt. Nun, da das Paar sich über ihre Gefühle im klaren waren, war es offiziell und Amber hätte es am liebsten jeden auf der Welt gezeigt. Da sie aber auf einer einsamen Insel verbannt wurden, mussten die anderen Mitbewohner das wohl ertragen. Naja ob ertragen nun das richtige Wort war, kümmerte die junge Frau ebenso wenig, wie die Fluggeschwindigkeit eines Adlers. Wie auf Slade fixiert, brannten sich ihre braunen Augen in seine. Die Welt schien still zu stehen, um an ihrem Glück teil haben zu wollen. Ja. Es gab im Moment nichts schöneres.

Als die Blonde endlich wieder seine Hände spürte und seinen warmen Körper strahlte sie nur noch so vor Freude. Was sollte sie sich nur wünschen? Im Augenblick gab es nicht sehr viel, da sie alles zu haben schien, was sie je wollte – jemanden an ihrer Seite, dem sie vertrauen konnte und der sie verstand und so mochte, wie sie war. Man konnte also sagen, dass sie wunschlos glücklich war, zumindest jetzt. Schauspielerisch verzog sie ihr Gesicht zu einer nachdenklichen Miene und sagte schließlich mit verführerischer Stimme.

Es ist schön sie wieder in meiner Nähe zu haben. Nun, ich brauche zur Zeit nichts mehr als sie, mein Herr. Würden sie mir daher einen Gefallen tun und mich nie wieder loslassen?

Ein glockenklares Lachen war nun zu hören. Ihr Wunsch entsprach teilweise der Wahrheit, denn was gab es schöneres als immer mit ihm zusammensein zu können? Ein traumhaftes Märchen, aber für die Zeit auf Cambio wäre es machbar, wenn nicht wieder etwas düsteres passieren würde, was ihre Beziehung den Abgrund herunterziehen würde. Solche Gedanken jedoch hielten im Augenblick nicht sehr lange an und wurden gleich aus ihrem Gedächtnis verbannt, hatten keine Platz zwischen all den Glückshormonen in ihrem gesamten Körper.
Als ob Amber Angst hatte, jemand würde sich zwischen sie drängen, schlang sie ihre Arme um seinen Körper. Dabei näherte sie sich seinem Gesicht und legte sanft ihre Stirn an seine.Seinen Atem spürend schloss sie ihre Augen und nahm das ganze Bild in ihrem Kopf auf. Nichts sollte verloren gehen. Nichts.
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BeitragThema: Re: Der Strand   So Sep 12, 2010 4:09 pm

So stellte sich Slade jede erdenkbare Liebesschnulze vor.

Das Liebespaar trifft sich zufällig im Urlaub, verliebt sich ineinander, dann hat jemand von beiden ein Problem. Dann kommt das große Drama und am Ende stehen sie zusammen am Strand und sind glücklich auf ewig.


Aber es war Slade scheiß egal wie es aussah. Er war glücklich und nur das zählte im Moment für ihn. Nichts anderes. Auch war es ihm egal was die anderen zu dieser plötzlichen Wandlung sagen würden.

Sie nahm seine Hand und er fühlte wie sein ganzer Körper sich zu ihr beugen wollte. Doch wie als hätte Amber seine Gedanken lesn könnte kam sie auf ihn zu und umarmte ihn fest. Jetzt war es soweit. Es war wie man so schön sagte OFFIZIELL. Er legte seine Arme um ihren Körper und drückte sie an sich. Mein Engel, ich werd dich nicht wieder los lassen Oh Gott, wie kitschig er heute wieder war. Er löste einen Arm von Amber und hob sanft ihr Kinn in Richtung seines Gesichts.

Wenn das so ist, bin auch ich wunschlos glücklich. Und ich denke diesen Gefallen kann ich Ihnen gern tuen, Madame. Aber nur wenn ich auch einen Wunsch frei habe.


Er kam ihren Lippen etwas näher und wartete bis sein Wunsch erfüllt wurde.

(sorry is bissl kurz aber ich hab dir ja schon gesgat das Liebe nciht viel worte braucht xD)
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BeitragThema: Re: Der Strand   So Sep 19, 2010 5:33 pm

Wie nicht anders zu erwarten drückte auch er seinen Körper fest an ihren, sodass sie kein Millimeter, nichts trennte. Die Blonde merkte richtig, wie sehr sie ihn, seine Nähe vermisst hatte. Sehr sogar. Auch wenn es etwas übertrieben klang. Wenn Amber es sich jedoch richtig überlegte, hatte sie wirklich die Wahl gehabt, als sie sich ins Gemeinschaftshaus zurückgezogen hatte? Konnte es nicht sein, dass sie sozusagen unter 'Slade-Entzug' gar nicht hätte richtig nachdenken können, auch wenn es ihr in seiner Nähe ebenso schwer fiel? Im Inneren lachte eine Stimme, die ihren Gedanken für völlig absurd hielt. Natürlich war die Wahl dagewesen – entweder oder nicht. Aber von vornherein schien es klar gewesen zu sein, dass die Blonde ohne ihn nicht konnte oder? Zumindest war es genau in diesem Moment glasklar, dass sie sich richtig entschieden hatte. Wie hätte sie je daran zweifeln können?

Seine Worte waren auch schon unausgesprochen klar gewesen. Doch sie zu hören war schon etwas anderes. Sie verstärkten bei Amber das Glücksgefühl und würde sie jetzt nicht bei ihm sein, sondern alleine in der Blockhütte stehen, würde sie womöglich schreiend und jubelnd herumhüpfen. Jetzt ging das aber nicht, aber das Nachholen würde wohl kaum ein Problem werden. Es war in diesem Moment auch irgendwie ungünstig und überflüssig, da sie ihm so nah war. Und sein Wunsch sollte ja nicht auf ewig warten erfüllt zu werden. So suchten auch ihre Lippen nach seinen. Als die Blonde seine auf ihren spürte schien sich das Gefühl, wie es auf den Klippen war zu wiederholen. Alles war jetzt unwichtig gewesen. Doch trotzdem war jeder Kuss etwas Neues und vor allem anders, weswegen Amber den Augenblick einfach genoss. Eine Hand wanderte zu seinem Gesicht und zog sein Gesicht näher an ihrs und die andere umfasste seinen Nacken. Es klang irgendwie monoton, gleich aber dies war es keinesfalls. Sie berührte seine Haare und streichte mit der anderen erneut sanft über sein Gesicht. Es war einfach unbeschreiblich, unbeschreiblich schön.

[sry Line (wegen verspätung schlechtes Gewissen habs) ^-^ ]
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Slade

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Sep 20, 2010 5:26 pm

Und so wie ihre Lippen die seinen trafen war es wie schon immer. Als wäre nie dieser beschissene Streit gewesen. Als hätte sie nie Slyven geküsst. Ihre Lippen waren genauso wie er sie hinter lassen hatte obwohl er echt gedacht hatte das Slyven sie genauso schlecht und arrogant gemacht hatte, wie die seinen. Über den Kuss hinweg musste er lachen. Und es war ein glückliches Lachen. Es war so absurd was er dachte. Er ging vollkommen auf ihren Kuss ein und wusste das nun rein gar nichts mehr dazwischen kommen konnte. Sie hatten zu einander gefunden. Immer noch war ihm der Zeitraum viel zu kurz doch was sollte er schon gegen seine Gefühle tuen. Er war nicht nachtragend auch wenn das manchmal nicht ganz so gut war. Vielleicht hatten Slyven, Riley und Syricaz recht. Vielleicht schien er wie ein Feigling oder Milchbubi. Doch war er so durchs Leben gekommen. Er hatte sich somit etwas aufgebaut, auch und wahrscheinlich deswegen, ohne seine Eltern. Er spürte Ambers Hände und auch seine wanderten über ihren Rücken und bliebe mit sanften Druck auf ihren Hüften liegen.

Nach kurzer Zeit, mit dem Wissen das er jetzt öfter so eine Kuss spüren würde löste er sich von ihr. Jedoch nur von den Lippen.

Und was machen wir jetzt?

[is schon gut aber jetzte musste schnell posten, ich bin eine woche wieder mal krank geschrieben]
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Amber

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Sep 20, 2010 7:11 pm

Das schon mitlerweile etwas vertraute Gefühl stieg in ihr hoch und fühlte sich jedoch noch atemberaubender als sonst an. Hatte sie das verdient? Nach einem öden und nur von Trauer und Schmerz erfüllten Leben musste doch eine solche Glücksphase kommen. Theoretisch zumindest. Aber das Leben war alles andere als das. Amber hatte die Hoffnung auf etwas Freude schon längst aufgegeben, was jetzt jämmelrich schien. Man sollte eben nie die Hoffnung aufgeben, wie es so schön heißt. Jetzt war es endlich so weit. Nun war die Blonde mal dran. Die Berührung seiner Hände ließ den Gedankengang unbeendet. Ein Bild schoss ihr ins Gedächtnis und zwar keines, das schon sehr lange her war. Die Blonde wollte sich gar nicht daran erinnern, doch Slades Hände auf ihren Hüften ließ die Erinnerung zum Glück schnell wieder verschwinden. Es war der Kuss mit Sly gewesen, denn er strich ihr auch über den Rücken, was sich jedoch ganz anders anfühlte. Nicht so sanft und zärtlich wie Slade es tat. Wie froh sie doch war, das er ihr vergeben hatte. Denn nicht jeder hätte das getan. Nein. Slade schien eine Ausnahme zu sein. Etwas besonders halt. Und er wollte sie mochte sie. Niemald in aller Welt konnte ihre gute Laune verderben - niemand außer er natürlich. Das würde jetzt aber hoffentlich nciht passieren, da es auch keinen Grund dazu gab. Keinen einzigen. Gedanklich streckte sie dem bösen Schicksal die Zunge heraus. Eins zu Null für mich!... Alberner hätte Amber nicht sein können, aber so war sie nun mal.

Seine Lippen lösten sich unerwartet von ihr und wenn er nichts gesagt hätte, würde sie ihn weiter küssen. Von ihr aus den ganzen Tag. Aber es musste schließlcih auch irgendwie weitergehen. Doch wie? Auch seine Frage lautete so. Die junge Frau spürte seinen Atem, als er sprach. Wie redete man nochmal? Albern. Das war das richtige Wort für Ambers Zustand. Sie hätte ihn den ganzen Tag beobachten können, aber nein. Sie durfte sogar mit ihm zusammen sein. Und jetzt? Nachdenklcih verzog die Blonde leicht ihren Mund.

Wie wärs mit Fang-Mich!

Schnell löste sie sich von ihm und rannte den Strand entlang. Der Wind streifte ihre Haare und ließ ihren Zopf während des Rennens hin und herbaumeln. Amber wusste zwar, dass er sie sowieso einholen würde, doch das war ihr egal. Es zählte nur der Moment. Dieser atemberaubende Moment.
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Jamie
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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Sep 20, 2010 8:54 pm

Jamie wurde es langsam müde mit Sly zu diskutieren. Sie musste einsehen, dass sie auf verlorenem Posten stand. Es war zwecklos und die Mühe nicht wert. Auf der einen Seite regte sie diese Tatsache auf, doch auf der anderen Seite war es ihr das auch nicht wert. Sie war dazwischen gegangen, als es brenzlig wurde und das Testosteron überzulaufen schien und hatte dem jungen Mann dann versucht erfolglos ins Gewissen zu reden. Jetzt war es genug. Sie hatte genug getan und zumindest ihren Standpunkt klar und deutlich ausgelegt.

Durch die Bäume konnte Jamie Slade und Amber am Strand stehen sehen. Sie schienen sich auszusprechen. Hoffentlich hatte Amber ihren Feher eingesehen. Es war nicht selbstverständlich, dass Slade ihr so schnell verziehen hatte. Wahrscheinlich würde ein Rest Zweifel da bleiben. Jamie hoffte, dass es Ambers einziger Fehltritt bleiben würde, denn der junge Mann hatte jemanden verdient, der ihm gegenüber fair war.

Slys Blick schien ebenfalls zu den beiden gewandert zu sein, denn sein Einwurf ging genau in die Richtung. Ihre Augen verrieten eindeutig, wie wenig Jamie von diesem Kommentar hielt. Worte brauchte sie dafür eigentlich nicht zu nutzen. Die würden nie an die Ausdruckskraft ihrer dunklen Augen ran kommen.

“Oh ja, das haben sie allein DIR zu verdanken. Mir hat anscheinend der Weitblick dafür gefehlt, wie wichtig diese Aktion doch für sie gewesen ist.“

Das sollte er auf keinen Fall als Entschuldigung auffassen, das verbot schon der ironische Unterton.
Ungerührt sah sie wie Sly seine Kippe in den Sand warf. Den Atem für eine weitere Strafpredigt sparte die Rothaarige sich. Genug davon. Und auch Sly schien genug zu haben. Er schien wieder gehen zu wollen und auch dieses Mal konnte sich Jamie nicht zurück halten. Ein scheinheiliges Grinsen lag auf ihren Lippen als sie ihm noch antwortete.

„So selbstlos wie ich bin würde ich dir ja meine Hilfe dabei anbieten, aber ich denke du kannst das schon ganz gut alleine. Übung hat ja schließlich einen Meister aus dir gemacht.“

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Slyven

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mo Sep 20, 2010 9:30 pm

Schwarze Augen blickten unnachgiebig wie immer über den Strand, es schien als wären seine Emotionen irgendwann nicht mehr weiter entwickelt worden, oder sein Gewissen war einfach irgendwann einmal verloren gegangen ebenso wie seine Unschuld. Das einzige was neu für ihn war an dieser Situation war, dass noch niemals jemand versucht hatte ihm so lange ins Gewissen zu reden, die meisten hatten schon nach wenigen Sekunden gemerkt, dass sie so etwas erst in dem jungen Mann erschaffen mussten. Gut nun musste man sich die Frage stellen ob Jamie besonders Dumm war oder einfach nur an das Gute im Menschen glaubte das der Schwarzhaarige jedoch nirgends bei sich entdecken konnte. Irgendwie war es schade wenn man selber merkte das man eindeutig kein Sonnenschein, aber andererseits kümmerte es ihn auch überhaupt nicht was andere von ihm dachten, schließlich lebte er dieses Leben nicht um anderen zu gefallen. Für ihn war sein gesamtes Leben nichts weiteres als eine riesige, einzigartige Party mit ihren Höhen und Tiefen, doch er wusste nicht zu was er diese Insel hier, die Zeit auf ihr zählen sollte.

Sein Blick glitt über die junge Frau vor ihm und er entschied sich das manches zu Höhen gezählt werden konnte, manches andere zu Tiefen, doch sicherlich war diese so kurz vergangene, innige körperliche Begegnung mit Amber nichts was man zu den Tiefen zählen sollte. Innerlich lachte er los als er sich an Slades Blick erinnerte, irgendwie wirkte er wie ein getretener Hund dem man nun auch noch den Liebling Knochen vor der Nase weg aß. Eindeutig konnte man das Lachen in den Augen des jungen Mannes erkennen, irgendwie war er nicht in der Lage das hier als eine Ernste Begegnung zu nehmen, dazu fand er die Rothaarige viel zu süß wie sie sich vor ihm aufbaute und ihn mit wütenden, dunklen Augen entgegen starrte. Vielleicht sollte sie irgendjemand darauf aufmerksam machen, dass genau so ein Temperament es war was sie für ihn Interessant machte, denn so ein liebes Mädchen wie Amber konnte man sich an jeder Straßenecke angeln. Jamie hingegen, ja sie zählte zu der Elite konnte man sagen, sie besaß so etwas wie Willen und Gehirn.

Ihre Augen tanzten zu dem Paar das sich anscheinend schon wieder extrem gut verstand und Sly war kurz davor noch einmal dazwischen zu funken, ja der Gedanke nahm immer klarere Formen in seinem Kopf an, während ihn die Soziale Stimme in seinem Inneren für seine Boshaftigkeit beschimpfte. Zu schnell wurde diese Stimme jedoch zum Schweigen gebracht, unterdrückt von den ganzen anderen Stimme die laut in seinem Kopf schrien und danach gierten, dass er diese Liebelei erneut zerstörte. Inzwischen wusste er selber nicht mehr genau was ihn eigentlich antrieb, aber es machte Spaß, allein schon diese Gedanken waren so verlockend, dass sich ein boshaftes, zuckersüßes Lächeln auf seine Lippen schob nur um so gleich wieder zu verschwinden. Beinahe gezwungener Maßen wand er sein Engelsgesicht wieder der jungen Frau zu und betrachtete sie mit alles andere als höflicher Langweile die ihr aus seinen Augen und seinem Antlitz entgegen sprang.

„Natürlich, deswegen musste es ja auch erwähnt werden, eine solche Heldentat von mir kann doch schließlich nicht unerwähnt bleiben!“

Es klang beinahe so als würde er seine Worte selber für ernst nehmen, doch das Funkeln in seinen Augen sprach eine andere Sprache, schließlich hatte er alles daran gesetzt um Slade irgendwie weh zu tun, ihm zu zeigen wie unterlegen er dem Schwarzhaarigen doch war. Trotz den Worten über die Beiden glitt sein Blick nicht mehr zu ihnen, es war langsam wirklich zu langweilig sie nur immer wieder an zu blicken und rein gar nichts zu tun, schließlich war er eher ein Mensch der Tat. Gründlich vertiefte er den Gedanken über sein erneutes erscheinen bei diesen beiden und stellte nicht gerade überrascht fest, dass er eher auf eine Schlägerei mit dem Braunhaarigen aus war als auf irgendetwas anderes. Vielleicht würde das seine letzte Chance bei Jamie verspielen, aber er holte sich einfach den Aspekt vor die Augen, dass er keinesfalls hier war um Freunde zu finden und die Frau fürs Leben würde die Rothaarige sicherlich nicht werden.

Ihre Worte erklangen und seine Augen leuchteten auf, während er plötzlich auf sie zu trat und sie eng an sie zog, schnell seine Lippen auf ihre presste nur um sie sofort wieder frei zu geben. Ein leises Lachen glitt seine Kehle empor und zeigte das er eher dafür war sie in irgendein Gebüsch zu schleppen als sich einen runter zu holen, doch er ging nicht weiter auf ihre Worte ein, quittierte sie nach seinem körperlichen ‚Übergriff’ mit einem Engelslächeln das charmant auf seinen Lippen verhaarte. Irgendwie wartete er darauf das ihre Hand in seinem Gesicht landen würde, aber das war es ihm wert gewesen und mit einer übertrieben Bewegung fasste er sich zwischen die Beine.

„Du würdest staunen…“

Versprach er leise, verriet jedoch nicht was er genau meinte und wand sich dann beinahe schon Theatralisch von ihr ab um zwei Schritte in Richtung Amber und Slade zu machen. Die dunklen Augen verengten sich und zeigten etwas was einem vielleicht zu denken geben sollte, denn sie waren merkwürdig zwiespältig erleuchtet. Er wollte ihre Reaktion sehen wenn er sich erneut zu ihnen begab, denn diese Situation hier langweilte ihn eindeutig, also musste eine Neue geschaffen werden.

„Nun gut…ich geh mal wieder Unheil stiften!“


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Slade

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BeitragThema: Re: Der Strand   Di Sep 21, 2010 3:29 pm

Immer und immer weiter hätte er hier mit Amber stehen könne. Er wusste das es jetzt bergauf gehen würde. Egal was sich so gewisse Leute noch einfallen lassen würden. So schnell würde er sie nicht wieder her geben. Er war fest dazu entschlossen seine Liebe zu halten. Gegen allem was Slyven oder sonst wer auch ausheckte.

Beinah hatte er vergessen wie seine ganzen Beziehungen vorher gewesen waren. Doch langsam erinnerte er sich zurück. Ja er war wohl erfahrener als Amber. Mit seiner letzten Freundin hatte er sein erstes Mal erlebt doch irgendwie war dies hier etwas anderes. Es fühlte sich an als wäre es etwas ganz Neues. Als hätte er noch nie davor eine Freundin gehabt und hätte heute früh mit Amber seinen ersten Kuss erlebt. Ja so fühlte es sich an und er fand es nicht wirklich schlimm. Nein es war ihm wohl schlicht weg egal. Das wichtigste war jetzt das er hier war, mit ihr.

Als sie sich aus seiner Umarmung löste und weg lief ging Slades Blick über den Strand und er sah wie Slyven, den er die ganze Zeit dort vermutet hatte, auf den Starnd zu kam, jedoch stehen blieb. Slade war sich sicher das er jetzt nicht gleich wieder zu ihm und vorallem zu Amber gehen würde. Doch als er seine Augen fand funkelte es aus seinen so wütend, das er fast selbst vor sich erschrack. Ohne weiter auf den Schwarzen zu achten lief er Amber nach. Diese hatte schon einen guten Vorsprung, doch Slade schaffte es mit leichtigkeit ihrem taumelnden Zopf immer ein Stück näher zukommen. Als er sie erreicht hatte blieb er direkt vor ihr stehen, hob ihren Kopf und strich mit seinen Lippen über ihre.

Hab dich, du bist.

Er ,usste über das Kindliche lachen und entfernte sich schnel von Amber. Richtung Wasser.
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