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 Der Strand

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Slyven

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BeitragThema: Re: Der Strand   Di Okt 19, 2010 9:27 pm

Er spielte mit der Rothaarigen so wie er mit jedem Menschen dieser Erde spielte, der ihm unter die Finger gerieten, denn es waren nur Schachfiguren die er auf einem imaginären Schachbrett gerade so positionierte wie er es wollte und er schob sie auch hin und her wie es ihm passte, egal was für Opfer die Menschen bringen mussten. Seine schwarzen Augen flackerten wie meistens kalt und trotzdem amüsiert über die Lage in die er das Mädchen hinein manövrierte, ja er wollte sie für sich haben, wenigstens ein paar Stunden ohne das er von ihr angezickt wurde. Natürlich er war ein gewissenloses Arschloch, aber das er nebenbei auch noch verdammt geil aussah und absolut begehrenswert war wusste er ebenso wie ihm diese Tatsache mit dem Arschloch bewusst war. Anscheinend bekam er aber gerade durch sein absolut selbstherrliches Verhalten mehr Weiber ab als sonst jemand der sich lieb und nett mit ihnen anfreundete, auch war er eindeutig nicht der Typ für Romantik, meistens nahm er sich einfach das was er wollte ohne groß auf irgendwelche Gefühle zu achten, schließlich waren es nicht die seinen. Doch genoss Jamie anscheinend einige Privilegien denn er nahm sich nicht mit Gewalt was er von ihr wollte, umgarnte sie schon nahe zu und doch wirkte sie hin und hergerissen zwischen dem Arschloch Sly und dem, dem man kaum widerstehen konnte.

Seine schwarzen Augen blickten ihr entgegen, verfingen sich in ihren ebenfalls dunklen und er verflocht ihre Blick, hielt den ihren fest, denn er sollte nur ihm gelten, dass verlangte er und es würde geschehen, schließlich war das sein Wille. Mit einem leichten Grinsen dachte er an einen Spruch der irgendwie zu ihm passte obwohl er etwas religiöses hatte und Religion passte nun gar nicht zu dem schwarzhaarigen jungen Mann der nur an sich selbst glaubte und das mit erfolg. Und sein Wille geschehe… Ja, Slyven bekam seinen Willen egal um was es ging und das er meistens ziemlich unfreundlich an seine Ziele kam kümmerte ihn nicht, nein es ging ihm meistens ziemlich an seinem geilen Arsch vorbei besonders wenn er die anderen verachtete wie es bei den meisten Leuten auf dieser Insel der Fall war. Die Arroganz sprang nahezu aus seinem Gesicht heraus, wurde von dem lodernden Augen entgegen gespuckt, so als würde sie versuchen jede andere Gestalt zu verschlingen und doch war sie anziehend, denn sein Selbstbewusstsein brachte alle die weniger besaßen dazu sich um ihn herum zu scharren. Manchmal konnte er sich wie ein König der leicht spöttisch auf sein Gefolge hinab blickte und ihnen befahl was sie zu tun oder zu lassen hatten, was er so oder so tat und meistens wurden seine Worte befolgt, wenn nicht zog man die Aufmerksamkeit des Schwarzhaarigen unangenehm lange auf sich.

Anscheinend überschritt er eindeutig eine Grenze, als er seine schlanke Hand an ihrer Seite hinauf wandern ließ, doch es kümmerte ihn nicht, er sah keinen Grund von ihr weg zu gehen, nein sie schaffte es sein Interesse zu wecken, besonders da sie sich immer wieder widersetzte und doch würde er ihren Willen irgendwann brechen. Genau dieser Widerstand brachte ihn dazu, dass sein Ehrgeiz geweckt wurde diese junge Frau in seinen Bann zu ziehen, wenn er das nicht schon teilweise getan hatte, ja man konnte merkwürdigerweise sagen, dass er sie begehrte, auf eine Weiße die für ihn merkwürdig und Fremd war. Als sie ihn von sich schon lachte er nur leise, zog ein amüsiertes, charmantes Lächeln auf sein Engelsgesicht, während er leicht den Kopf senkte und somit Schatten auf seiner hellen Haut tanzen ließ, welche seine dunklen Augen beinahe schon bedrohlich glimmern ließ. Er wusste genau wie er seine Äußeren Reize perfekt einsetzte und seine Augen waren ein großer Trumpf für ihn, denn ihre Dunkelheit wirkte anziehend, gefährlich und dadurch machte sie ihn erst so verlockend, auch wenn sie perfekt zu seinem boshaften, verwöhnten Inneren passten. Sly ließ sich von ihr wegschieben, auch wenn er sie dazu hätte zwingen können so nah bei ihm zu bleiben, denn sie wollte sicherlich nicht wissen wie viel Kraft er wirklich besaß.

„Tust du das? Dann bin ich gespannt wie das weitere vorgehen aussieht!“


Bemerkte er mit einem eindeutig anzüglichen Lächeln, während seine Augen über ihren schlanken Körper glitten ihn nahezu zu gründlich betrachteten als wollte er dadurch ein unangenehmes Gefühl in ihrem Inneren entstehen lassen, so wie das bei den meisten Mädchen der Fall war, wenn sie so eingehend begutachtete wurden. Vermutlich wollte sie ihn damit warnen die Grenze nicht zu überschreiten und sie somit zu unterschätzen, doch das zweitere würde er sicherlich nicht tun und das erste hatte er schon längst hinter sich gebracht, auch wenn sie das anscheinend nicht sehen konnte. Als er Schritte hörte wand er leicht den Kopf, seine dunklen Haare hingen in die ebenso dunklen Augen und er erblickte die zu bekannten Gestalten von Slade und Amber, was nur deutlichen Spott auf sein Gesicht zog. Langsam, beinahe spöttisch elegant durchmaß er die Distanz zwischen ihm und Jamie, schob sich hinter sie und senkte den Kopf dicht zu ihrem Hals, kurz unter ihrem Ohr und seine Lippen waren ihrer Haut so nahe, dass seine Atem über sie strich und es für Außenstehende sicherlich so aussah als würde er sie küssen.

„Vergiss nicht wo unsere anregende Unterhaltung geendet hat, denn wir werden später darüber diskutieren wie die deine Energie verschwenden kannst!“

Raunte er sanft mit einer tiefen, männlichen und samtenen Stimme bis er dann zurück trat und sie mehr oder weniger aus seiner Nähe entließ und leicht spöttisch lächelte, es galt den beide näher kommenden Gestallten. Das sich die beiden noch einmal in seine Nähe gewagten hätte er nicht geglaubt, doch anscheinend waren sie beide noch dümmer als er geglaubt hatte. Slades Blick quittierte er mit einem provozierenden, unschuldigen Lächeln, was verriet das er schon längst etwas ins Rollen gebracht hatte was die beiden irgendwann wieder zerstören würde, doch das würden sie vermutlich nicht begreifen können. Die Tatsache dass sie Händchen hielten juckte ihn nicht sonderlich, war es nicht irgendwie klar gewesen, dass dieses absolute Traumpaar wieder zueinander finden würde? Seine Augen waren bohrend und zeugten von Kälte und Spott, welcher sich beißend zeigte, während Selbstverliebtheit und Stolz auf seinem Engelsgesicht ineinander verschmolzen.

„Wen sehen wir denn da? Unser Traumpaar!“

Erklang es schnurrend aus seiner Kehle, zuckersüß und dadurch erst bedrohlich.

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Amber

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mi Okt 20, 2010 8:27 pm

Amber spürte den festeren Druck seiner Hand und ihr Herz schlug augenblicklich etwas schneller. Der Grund war das Kribbeln, das ihren Körper erfüllte und die Ahnung, dass es nun 'ungemütlich' werden würde. Befürchtete er etwa schlimmeres? Nicht, dass sie Slade nicht verstand, doch irgendwie konnte die Blonde sich nicht vorstellen, was Slyven schlimmeres tun konnte, als das was vorher passiert ist. Doch was wusste sie schon? Die Blonde kannte ihn seit nicht einmal einen Tag. Mit mumigen Gefühl im Magen näherten sich beide Jamie und Sly bis sie vor ihnen standen. Ihre Schritte fühlten sich dabei schwer an, als wären ihre Beine so schwer, dass man nur mit viel Kraft diese vorwärts bewegen konnte - als würden diese streiken.
Ja. Es wäre besser gewesen, wenn beide einen anderen Weg genommen hätten, doch es gab keinen. Um ins Gemeinschaftshaus zu gelangen mussten sie wohl übel an Sly vorbeilaufen. Leider. Ein Seufzen brach das vielsagende Schweigen des Paares. Man spürte, dass sie angespannt waren. An ihrer Körperhaltung, an ihrem Gesichtsausdruck.

Der Rothaarigen nickte Amber zu und Slyven betrachtete die Blonde mit etwas wachsammeren Blick. Die Worte des Schwarzhaarigen hatten wahrscheinlich die gewünschte Wirkung. Selbst ein Blinder hätte seine Absichten wohl erkannt. Mit Sicherheit. Amber spürte wie es ihr kalt den Rücken herunter lief und schmiegte sich etwas fester an Slades Körper, als wäre er ihr Schutzschild, ihr Schutzengel. Es gab nichts was ihr im Augenblick mehr Kraft und Ruhe geben konnte als er. Ihre andere Hand hatte sie zur Faust geballt und angespannt schaute Amber unruhig von Sly zu Jamie und wieder zurück. Ganz sicher würde die Blonde nichts zu seinen Worten erwidern. Denn alles was er wollte, wie sie dachte, war es beide zu provozieren und wieder Unheil zu stiften. Wie immer eigentlich. Seine Haltung und seine förmlich von Spott erfüllte Mimik verrieten ihn. Doch Sly hatte nichts zu verstecken. Nein. Er zeigte seine Meinung offen und das war ihr eigentlcih viel lieber als wenn er ihnen was vorspielte. Die Blonde versuchte ihre Gesichtszüge zu kontrollieren und ernst - jedoch nicht beunruhigt oder sonstiges - auszusehen. Lass das Spiel beginnen!, halten die Worte in ihrem Kopf.
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Slade

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mi Okt 20, 2010 9:21 pm

Er beobachtete wie Slyven sich an Jamie ran machte. ja anders konnte man das nicht beschreiebn. Und auch wenn er nicht wusste was in den letzten Minuten passiert war, er wusste nicht wie lang es her war seitdem sich die vier getrennt hatte, sah er sehr zum erfreuen seiner Selbst, das Jamie, als Slyven immer wieter mit seinen Händen ging ihn bestimmt wegschob. Er konnte sich ein Schmunzeln nicht vergleichen.
Als die beiden sie sahen waren es komplett verschieden Gesichtsausdrücke die ihre Gesichter durchzogen. Bei jamie war es ein freundliches, bestätigendes Nicken und Slade nickte ihr mit einem kleinen Lächeln zurück. Ja sie wussten beide auch ohne Worte das alles in Ordnung war und das Slade, Jamie dankbar bei der Aktion war.
Sein Blick wanderte wieder zu Slyven. Und wie so oft an diesem Tag schon gesehen, lag nur Arroganz und Spott darin. Er merkte wie Amber sich etwas an ihn schmiegte. Gut das sah vielleicht so aus als hätte sie Angst vor ihm aber naja. Vor dem Typen kann man glaube ich auch Angst haben. Slade lief mit ihr weiter. Er fragte sich ernsthaft ob Slyvens Gesicht, dass erste sein würde, was er hassen könnte. Was er richtig abgrundtief hassen konnte. Das würde sich wohl noch zeigen.

Schon fast an den beidne vorbei, da er echt keine Lust hatte sich wieder Slyvens Sprüche anzuhören, bekam er den Spruch mit. Nach ein, zwei weiteren Schritten blieb er langsam stehen und somit auch Amber. Er wartete noch einen Moment da er seine Gesichtzüge wieder unter Kontrolle haben wollte. Slyven sollte nicht ganz so offensichtlich sehen das es in ihm wieder brodelte uind er sich über den Schwarzhaarigen ärgerte. Dann drehte er sich mit einem bittersüßen Lächeln um und in seinen Augen war ein Blitzen zusehen. Er schaute von Jamie zu Slyven und wieder zurück.

Lieber Turtelpaar als gar keins oder Slyven?

Der Spott war darauf gerichtet das Jmaie ihn wohl vorhin eine schöne Abfuhr erteielt hatte. Und ihn nicht so leicht ran lies, wie er es sich gedacht hatte.
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Jamie
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BeitragThema: Re: Der Strand   So Okt 24, 2010 7:11 pm

Sich überhaupt nicht von irgendetwas beeinflussen zu lassen war schwierig. Denn Jamie reagierte wie jeder normale Mensch auf äußere Reize. Zu denen Sly eindeutig gehörte. Seine ganze Art war darauf ausgelegt sie zu reizen. Das war es, was ihm Spaß machte. Sich mit ihrer Selbstbeherrschung zu messen. Auch wenn es der jungen Frau lieb gewesen wäre, wenn diese gewonnen hätte, würde das doch nicht der Wahrheit entsprechen. Schließlich konnte sie ihm gegenüber nicht emotionslos bleiben. Dennoch gab die Rothaarige sich alle Mühe und trotzte dem „Charme“ des jungen Mannes.

Ihre Abfuhr schien ihn auf einer Seite bloße Belustigung verspüren lassen, doch gab er auf der anderen Seite nach. Natürlich nicht ohne ihr einen unwiderstehlichen Blick zu zu werfen. Nur ein was war an diesem Blick falsch. Eine entscheidende Kleinigkeit. - Jamie konnte widerstehen. Der Dunkelhaarige hatte es nicht geschafft sie vollends ein zu wickeln. Darauf musste sich auch eine Frau ein bisschen einlassen, damit er das schaffen könnte und Jamie tat das nicht. Sollte der junge Mann doch endlich mal einen Dämpfer bekommen und spüren, wie das war. Schaden konnte es ihm nicht. Wobei Jamie realistisch einschätzte, dass es nicht viele Frauen gab, die überhaupt widerstehen wollten. Wahrscheinlich dachten sie nicht so weit, dass alles nur gespielt war, oder sie waren damit einverstanden. Für so jemanden hatte die Rothaarige jedoch kaum Verständnis.

“Du wirst es schon noch früh genug merken.“

Das war ein Versprechen. Doch Jamies Stimme war ungerürht, merkte sie doch, dass der Womanizer schon wieder eine Show abzog. Die Musterung ihres Körpers war lästig, doch sie wusste, dass das zu der Show gehörte und deshalb ignorierte sie das weit gehend.

„Meine Rückansicht soll auch nicht übe sein, sagt man.“

Auch wenn Jamie sich beinahe sicher war, dass das bei Sly nicht den erwarteten Effekt eines starrenden Mannes brachte, konnte sie sich dieses Kommentares nicht erwehren. Das er vor Scham ertappt worden zu sein, errötete war gar nicht möglich, tat er es doch mit Absicht. Jamies Blick bohrte sich in die Augen des jungen Mannes.

Das Erscheinen von Amber und Slade verlangte von ihm den nächsten Akt ab. Wieder mal kam er hr für diesen Nutezn sehr nahe. Sein Atem strich über ihren Hals und seine Stimme erklang dicht an ihrem Ohr. Nur wenig Platz war zwischen seinem und ihrem Körper und würde sie nicht zur „Gegenseite“ gehören, würde sie den Eindruck, den der junge Mann den Zuschauern vermitteln wollte wohl durch gewissen Gesten unterstreichen. Aber leider zerstörte sie das Bild durch ihren genervten Gesichtsausdruck. Eine Tatsache, mit der Sly sicherlich gerechnet hatte, wenn er nicht total eingebildet war.
Etwas zu sagen erübrigte sich, Zeitverschwendung. Jamie schüttelte nur leicht den Kopf und ein leises Schnauben entfuhr ihr. Nicht viel fehlte, und sie hätte ironisch gelacht.

Kaum machte Sly den Mund auf provozierte er wieder. Und Slade ging darauf ein. Auch wenn sich der sympathische junge Mann auf der Siegerseite dieses Schlagabtauschs sah. Ihm war offensichtlich nicht entgangen, dass Jamie auf Slys Show nicht reagierte, wie dieser es gern hätte und hoffte das zu seinem Vorteil ausnutzen zu können. Doch Jamie wusste mittlerweile, dass Sly aus jedem Konter eine Beleidigung machen konnte. Und so würde es auch dieses Mal wieder sein. Das Drama war perfekt und würde sich wohl noch über die gesamte Dauer des Inselaufenthalts hin ziehen. Gespannt wartete Jamie der Dinge, die da noch kommen mochten. Das unschöne Ende vorraus ahnend.

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Slyven

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BeitragThema: Re: Der Strand   So Okt 31, 2010 2:05 pm

Bei jeder Bewegung knirschte der Sand unter seinen Füßen, wenn die Körner aneinander rieben und da konnten die Bewegungen des Schwarzhaarigen noch so leicht und elegant sein. Die dunklen Augen wurden umschattet von langen Wimpern, welche ihren Schatten auch auf die Wangenknochen des jungen Mannes warfen, welcher, so wie er nun dorten stand, sicherlich der Traum jeder Frau war. Sein Blick ruhte auf der jungen Frau, die rothaarig und schön vor ihm stand, ihn mit keinem sonderlich gnädigen Blick betrachtete, eher so als wollte sie ihn am liebsten zum Mond schießen. Mit einem Lächeln quittierte er ihren Blick, das genervte was sie ausstrahlte und seine dunklen Augen schimmerten, ruhig und gelassen als würde es ihn nicht einmal kümmern, wenn sie mit den Fäusten auf ihn los ging. Dieser Ausdruck auf seinem schönen Antlitz war beinahe provozierend und doch so scheinbar unschuldig, aber wie meistens wollten sich die schwarzen Seelenspiegel nicht dieser Unschuld anpassen sondern leuchteten ihr provokant und wunderschön entgegen. Jegliche Bewegung ihrerseits wurde von ihm zur Kenntnis genommen und sie drückte eindeutig etwas gereiztes aus, als wollte sie ihm schön langsam wirklich eine reinhauen, ihn jedoch amüsierte das alles hier nur. Vielleicht sollte er es sich abgewöhnen mit den Menschen um sich herum zu spielen, aber er sah nicht wirklich Grund dazu, irgendwie war das hier viel zu amüsant.

Wenn er wollte konnte er der größte Charmeur sein den man sich vorstellen konnte, wenn er es wollte konnte er auch ein Gentleman sein, aber irgendwie hatte er dazu bisher noch nie sonderlich viel Lust gehabt sich für eine Frau zu verbiegen. Bisher hatte er jedes Objekt seiner Begierde bekommen und auch wenn er es nur begehrt hatte um anderen zu schaden, wie man deutlich an Amber gesehen hatte, denn er fand nichts an der Blonden das ihn reizte nur die Chance Unfrieden zu stiften hatte ihn gereizt. Seine dunklen Augen sprachen meistens genau das aus, auch wenn er es meistens auch gar nicht versuchte zu verbergen, aber er konnte es, vielleicht brauchte er einmal eine Situation in der er einmal nicht mit seiner Art weiter kam, aber immer wenn andere dachten er würde sich ändern müssen um heil erhaus zu kommen, so schaffte er es doch immer wieder. Slyven war schon beinahe ein Überlebenskünstler, der es einfach schaffte immer heil aus egal welchen Situationen heraus zu kommen, doch das auch oft nur durch die Hilfe des Geldes seiner Eltern, aber darum scherte er sich nicht. Niemand konnte sich vorstellen, dass er jemand war der einen ziemlich guten Schulabschluss hingelegt hatte und auch sonst in punkto Schule nicht gerade schlecht gewesen war, nein, doch wie sollten das andere sehen wenn er so etwas nicht zeigte?

Anscheinend viel es ihr nicht sonderlich einfach, seiner Art zu widerstehen, auch wenn sie es wirklich sehr versuchte, doch er war einfach gut und das perfekte Arschloch, welches auch noch lachte wenn jedem anderen das Lachen schon längst vergangen war. Ihr Versprechen erklang ungerührt, doch ebenso ungerührt überging er es, denn es kümmerte ihn nicht was auch immer sie dort sagte, sie würde schnell genug merken, dass so ein Versprechen absolut unnützlich war, er würde siegen über ihre Meinung ihm gegenüber. In einer nicht zu fernen Zukunft würde sie vergessen was er hier schon alles angestellt hatte und auch nicht mehr versuchen ihn zu verändern, sondern es genießen ihn so da zu haben wie er nun einmal war, sollte alles so geschehen wie er es plante. Anscheinend missfiel ihr seine Musterung ihres Körpers, während sich in seinem Kopf einerlei Gedanken zusammen taten um ein Bild zu ergeben über das er wohl besser kein Wort ihr gegenüber verlieren sollte. Leicht arrogant zog er seine Augenbrauen nach oben und blickte ihr entgegen, ließ sich jedoch nur kurz davor abzubringen ihrem Körper zu betrachten und in typisch männlichen Träumen zu schwelgen. Auf ihren Kommentar hin wand er sich sofort so, dass er ihren Arsch betrachten konnte und hob schließlich wieder den Blick zu ihrem Gesicht.

„Dem kann ich nur zustimmen!“

Schnurrte er, seine dunklen Augen schimmerten in seinem Engelsgesicht, welches jedoch wieder einen Zug an sich hatte, der verführerisch war, dieses provokante das ihn ständig umgab und die Verlockung pur war. Sly hatte wenig Lust mit einem Menschen wie Slade zu reden, der immer wieder dachte durch seine ach so intelligenten Worte irgendetwas bewirken zu können, den Schwarzhaarigen vielleicht sogar reizen zu können. Leider musste man sagen, dass sich der Braunhaarige mit jedem Wort in diese Richtung nur noch mehr selber verletzen würde, denn dadurch gab er dem Älteren immer mehr Stoff den Spieß umzudrehen. Ohne das ach so glückliche Traumpaar groß zu beachten fischte er eine Kippe aus der Packung und zündete sie an, inhalierte den Rauch und spürte wie er die Kehle hinab glitt, teilweiße über seine Lippen entwich. Vielleicht zeigte das sein Desinteresse an den beiden die dorten standen, das Mädchen beinahe ängstlich und dieser, dafür viel zu jung wirkende, Möchtegern Beschützer viel zu übertrieben provokativ vor ihr aufgebaut.

Leicht ungnädig war der Blick des Schwarzhaarigen, doch den beiden gegenüber äußerte sich das nur als Spott, der sich mit der typischen Arroganz vermischte und dort verharrte, sodass man ihn sich nicht ohne vorstellen konnte. Sly war die perfekte Inkarnation von Schönheit mit einem boshaften, hinterhältigen Charakter der durch seine Intelligenz nur noch gefährlicher wurde. Seine Mitmenschen waren so leicht zu durchschauen und so schenkte er dem Braunhaarigen nur einen Blick der zeigte wie erbärmlich er das ganze Verhalten des jungen Mannes dort fand und ein amüsiertes, süffisantes Grinsen glitt über seine Lippen, als er beobachten konnte wie Slade innehielt, doch wartete um anscheinend sich selbst wieder unter Kontrolle zu bringen. Das Lächeln auf dem Gesicht des Jüngeren passte eher zu einem Kind das einen älteren betrachtete und versuchte erwachsen zu werden, dessen Mimik nach zu ahmen und daran einfach nur kläglich scheiterte. Kurz überlegte sich Sly ihm Tipps zu geben auch nur im entferntesten so zu wirken wie es der Schwarzhaarige tat, aber es wäre vollkommen sinnlos, dazu war Slade einfach zu schlecht, nie würde er es schaffen andere Menschen so zu kontrollieren wie der Dunkelhaarige. Sie befanden sich mitten in dem zweiten Part seines Spiels und doch wusste es anscheinend keine der beiden Personen die sich als seine neuen Spielzeuge nennen durften. Bei den Worten von Slade lachte er auf, kurz überlegte er sich den Triumph den der andere fälschlicherweise zu empfinden schien einfach zu zerstören und Jamie zu küssen wie er es schon einmal getan hatte, nur wollte er sein Gesicht genauso heil behalten wie es war.

„Sprach der große Meister der Frauen, der sich vor nicht einmal einer halben Stunde noch vor Schmerz in seiner Erbärmlichkeit gewunden hat!“

Schnurrte er nur und betrachtete ihn, spielte mit einem Blick auf Amber unübersehbar darauf an, dass er die Herzallerliebste des anderen auch schon geküsst hatte und vielleicht sogar zu mehr hätte bringen können, wäre es in seinem Interesse gewesen.

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Amber

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BeitragThema: Re: Der Strand   Mi Nov 10, 2010 7:27 pm

Es war schon eine Zumutung zusehen wie sich Sly an Jamie ranmachte, die aber zum Glück unbeeindruckt blieb. Nicht so wie Amber selbst, die wahrscheinlich den größten Fehler ihres Lebens begangen hatte, indem sie mit Sly rumgemacht hatte. Ein kleines, unauffälliges Lächeln umgab ihre Mundwinkel und sie richtete ihren Blick auf den Schwarzhaarigen, der einfach von der Insel verschwinden sollte, da er sowieso nichts als Intrigen und Unfug im Kopf hatte. Wie als wäre er geistig zurückgeblieben oder ähnliches? Denn wie alt war er? Siebzehn oder älter schätzte die Blonde ihn ein, aber so verhielt er sich nicht. Ganz im Gegenteil. Er freute sich, wenn er den Frieden und die Gemeinschaft auf Cambio ruinieren konnte. Wie ein kleines Kind, dass seinen Eltern, Geschwistern oder Freunden einen Streich spielte und sich freudig in die Hände klatschte, wenn sie darauf reinfielen.
Sie hätte Slade am liebsten weitergezogen, damit er sich nicht von Slyven provozieren ließ, aber es war zu spät. Mit besorgter Miene blickte Amber ihren Freund an, der wohl den gerade passendsten Spruch zu Slys Worten geliefert hatte. Im Inneren lachte eine Stimme, die den Schwarzhaarigen aufs äußerste verabscheute. Doch in Wirklichkeit hielten sich Ambers Gesichtszüge in Grenzen. Sie sah eher neutral aus, doch irgendetwas im Blick des Jungen verunsicherte und beunruhigte die Blonde. Sie hätte nichts erwidert, umso überraschter war sie, dass Slade es tat. Im Grunde konnte diese Antwort nichts toppen oder?
Was dachte er in diesem Moment? Oder besser gesagt: was plant er als nächstes? Der Schwarzhaarige schien so unberechenbar. Man konnte wirklich nicht sagen was er als nächstes tun würde. Nicht so wie sie selbst, die man leicht manipulieren konnte. Eigentlich hatte es der Blonden nie gestört, aber nun, wenn sie über die Geschehnisse der letzten Stunden nachdachte, war es einer der schlimmsten Schwächen, die man überhaupt haben konnte.
Klar hatte sie schon immer versucht, vor allem nach dem einen Abend, nicht alles zu glauben, was man ihr erzählte, aber das war leichter gesagt als getan. Amber konnte froh sein, dass sie jetzt wieder glücklich war. Und zwar mit Slade, aber wie lange würde das noch andauern, wenn ihnen Sly täglich über den Weg lief und wenn die Zeit auf Cambio zu Ende gehen würde? Im Moment würde die Blonde am liebsten nicht diesem Gedanken ausgesetzt sein, doch früher oder später musste sie sich ja damit beschäftigen.
Sie drückte in Gedanken Slades Hand etwas fester und starrte aufs Meer. Egal was der Schwarzhaarige sagen würde, es musste verletzend oder ähnliches sein. Und schon folgten Worte, die sie am liebsten nie gehört hätte. Klar wusste die Blonde, dass sie Slade verletzt hatte, aber es jetzt noch eindeutig zu hören war etwas anderes. Ihr Herz verkrampfte sich für einen Moment und ihr Gesicht verriet, wie weh es ihr tat und es bereute – ganz klar – dass sie sich auf Sly eingelassen hatte. Kurz traf ihr Blick auf den Schwarzhaarigen, was eindeutig schon genug war.
Wie konnte man nur so eine Einstellung haben? Wie konnte man nur so verletzend sein?
Nein, sie musste sich das nicht weiter anhören. Beide konnten doch einfach weitergehen und ihn ignorieren. Doch würde Slade noch etwas erwidern?
Die Blonde drehte ihren Körper langsam in die Richtung des Gemeinschaftshauses und zog etwas an seiner Hand. Er sollte es sich nicht gefallen lassen, doch man musste ja nicht immer auf ihn reinfallen und so wollte Amber nur noch weg von Sly. Ganz weit weg.
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BeitragThema: Re: Der Strand   Do Nov 11, 2010 6:49 pm

Es war für Slade eigentlich nicht auszuhalten. Hier zustehen und sich so vorführen zulassen. Er war es nicht gewohnt der Loser oder derjenige zusein der von anderen klein gemacht wurde. Nein, eigentlich war er immer ein akzeptiertes Mitglied in jeglicher Gruppe gewesen mit dem keiner ein Problem hatte.
Doch hier auf Cambio schien die Welt sich anders zudrehen. Natürlich hatte er schon vor der Reise gewusst, dass er hier wenn es gut ging auch Menschen treffen würde, die es so in seiner Kleinstadt nicht gab. Und trotzdem hatte in ihm der Funke aufgeleuchtet, dass er auch mit diesen Menschen klar kommen würde. Er war ja nun wirklich nicht extrawagant, gab nicht mit irgendetwas an oder war extrem wehleidig oder aggresiv. Ja man konnte ihn nun mal als netten Kerl bezeichnen. Und nie hatte er mit dieser Bezeichnung ein Problem gehabt.
In diesem Moment hatte er eins damit. Denn in diesem Moment wünschte er sich, dass er anders wäre. Das er jemand wäre der auch von solchen hochgezogenen Arschlöcher etwas Respekt bekam. Aber das war er anscheinend nicht.
Slade merkte das sich die Situationen immer mehr zuspitzten und das Sly echten Gefallen daran fand hier alle aufzuheizen bis sie sich gegenseitig die Köpfe einrennen würden. Doch dieser Wunsch sollte dem Schwarzhaarigen verwehrt bleiben. Wenn er alles bekam und Slade noch so sehr geistig und seelich auf den Boden werfen würde. Einen Keil würde er nicht zwischen ihn und Amber treiben. Das versprach sich Slade ganz tief in seinem Inneren.
Er merkte wie Amber bei den Worten die Sly abfeuerte verkrampfte und er wusste das es ihr weh tat, dass dieser Assgeier sie wieder an diesen Fehler erinnerte. Mit der freien Hand die nicht in Ambers lag nahm er ihren Kopf in den Arm und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. Es war eine Geste um zu zeigen das er es nicht mehr schoimm fand und ihr keine Schuld mehr gab. Er merkte wie Amber weg wollte. Aber sollten sie sich wirklich wieder in zwei Lager teilen. Auf der einen Seite nur noch Jamie und Sly und auf der anderen Amber und er. Nein, auch diesen Keil wollte er nicht zulassen. Er überging die Worte von Sly da es eh nur alles schlimmer gemacht hätte. Er wandte sich an Jamie.

Wie siehts mit den Aufgaben heute aus? Holz brauchen wir wieder welches?!

Er versuchte einen halbwegs normalen Ton anzuschlagen und es gelang ihm so gut es ging. Er schaute nicht zu Sly und trotzdem lies er nun AMber Hand los und nahm sie nun wirklich in den Arm.
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Jamie
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BeitragThema: Re: Der Strand   So Dez 19, 2010 5:27 pm

Die Schlagfertigkeit Slys brachte Jamie unvermittelt zum Lächeln. Seltsamerweise war er ganz amüsant, wenn man mal von dem Grund absah, weshalb die beiden hier diskutierten. Scheinbar war es unmöglich, dass Sly einmal die Klappe hielt. Aber im Moment gefil ihr das ganz gut, schließlich waren sie noch allein und seine Kommentare kratzten ihr Selbstbewusstsein nicht einmal an. Deshalb bestand auch keine Gefahr. Um ehrlich zu sein lies sie sich auch nicht so schnell beeindrucken, wie Amber es getan hatte und deshalb bestand wohl kaum eine Gefahr für Jamie. Es gab aber auf der Insel auch noch niemanden, für den sie solche Gefühle entwickelt hatte, wie Slade und Amber. Und Jamie hoffte, dass es auch nicht passieren würde. Sie war shcließlich hier um Spaß zu haben und vielleicht auf die ein oder andere Grenze zu stoßen. Nicht um sich zu verlieben. Zumal ihr das letzte Mal definitiv gereicht hatte. So etwas wollte sie nicht noch einmal mit machen, sich so sehr von einem Kerl beeinflussen und vor allem einschränken zu lassen, kam nicht in Frage. Mit diesem Vorsatz konnte jaschließlich auch nichts schief gehen.

Und genau als Slade und Amber Hand in Hand wünschte Jamie sich fast schon, dass er einmal nichts zu sagen hätte. Doch natürlich war das unmöglich und gerade in diesem Moment schien Sly besonders viel zu sagen ein zu fallen. Na wunderbar.
Slade ging auf Slys Provokation ein und schoss ebenfalls zurück, wie nicht anders zu erwarten. Amber schwieg dazu, das beste, was sie machen konnte. Und auch Jamie wollte sich nicht mehr als unbedingt nötig da einmischen. Zum Glück lies Slade es einfach auf Sly zu reagieren, ob man das als Aufgeben interpretieren wollte oder nicht, war egal. Jamie war es ganz recht. Das er das Wort ausgerechnet an sie richtete, war kaum verwunderlich, doch seine Frage lies sie sich wieder einmal wie die Mutter vom Dienst fühlen. Doch das war immer noch besser, als wenn sich die beiden Jungs weiter angifteten.

„Ja, es wäre toll, wenn ihr das vielleicht dann erledigen könnten. Wir kümmern uns dann jetzt mal ums Essen.“

Bei dem zweiten Satz wanderte Jamies Blick zu Sly und er duldete keinen Widerspruch. Sie würde ihn notfalls mit Gewalt in das Gemeinschaftshaus zerren. Und so ignorierte sie auch, dass Sly eine Kippe in der Hand hatte und umschloss sein Handgelenk wieder mit ihrer Hand und zog ihn so mit sich, als sie an Amber und Slade vorbei zum Gemeinschaftshaus ging.

[tbc: Gemeinschaftshaus]

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